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Sie hat einen Tumor im Gehirn, doch ihre Mutter will nicht aufgeben

Wie schrecklich! Sie soll langsam sterben, da ihr Tumor nicht operabel ist. Doch damit will sich die Mutter der 17-Jährigen nicht abfinden und sammelt nun Spenden für eine teure Behandlung. #Australien

Von Anne-Sophie Lüdtke

Bei Ciara Nelson aus Australien wurde ein Tumor im Gehirn entdeckt.

Australien - Ciara Nelson aus Australien ist gerade erst 17 Jahre alt und muss schon um ihr Leben bangen. Bei der Schülerin wurde zufällig ein Hirntumor entdeckt. Die Ärzte haben die Hoffnung schon aufgegeben, doch Ciaras Mutter kämpft um ihre Tochter.

Alles begann, als Ciara bei einem Netball-Spiel stürzte und ihr Kopf schwer auf dem Boden aufschlug. Wenige Tage später wurde die 17-Jährige aus Pakenham, Australien, mit Kopfschmerzen und Übelkeit in ein Krankenhaus gebracht.

Nach einem CT-Scan und MRT dann der Schock: Die Ärzte fanden ein sogenanntes Gliom in ihrem Gehirn. Durch den Sturz hatte sich Flüssigkeit angesammelt, die durch den Tumor nicht abfließen konnte. Ciara wurde deshalb ein Loch in den Kopf gebohrt.

Doch die lebensrettende Behandlung ist für ihre Mutter unbezahlbar.

Danach gab es zunächst Entwarnung: Das Gliom, das entdeckt wurde, wurde als niedrig-gradig eingestuft.

Damit könnten die meisten Menschen leben, ohne irgendwelche Symptome zu merken, hieß es von den Medizinern.

Doch im November hatte sich der Tumor plötzlich stark vergrößert. Noch viel schlimmer war die Erkenntnis, dass er sich an einer Stelle befand, an die man schlecht herankam. "Die Ärzte erzählten mir, dass sie nicht viel tun können, als zuzusehen wie er wächst.", erinnert sich die Mutter. Doch es soll nicht lange dauern, bis die hübsche Schülerin nichts mehr sieht und nicht mehr laufen kann.

Ein Arzt könnte die letzte Hoffnung für Ciara sein. Doch die Behandlung in Sydney würde die alleinerziehende Mutter umgerechnet fast 100.000 Euro kosten. Denn hinzu kommt noch eine notwendige Prothonentherapie in den USA und die damit verbundenen Reisekosten. "Es fällt mir schwer, um Hilfe zu bitten, aber ich habe keine private Krankenversicherung. Ich will Ciaras Leben nicht aufs Spiel setzen.", erklärt sie.

"Sämtliches Geld, das uns gespendet, aber nicht gebraucht wird, würden wir Familien in der gleichen Situation geben. Das ist uns wirklich wichtig." Auf einer Spenden-Seite kann man die Familie finanziell unterstützen. Etwas über die Hälfte ist schon zusammengekommen.

   

Fotos: Screenshot/Facebook

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