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Schwere Vorwürfe gegen Merkel: Ex-Chefredakteur spricht von Erpressung vor TV-Duell

EX-ZDF-Chefredakteur Brender spricht von Erpressung vorm TV-Duell, dass seiner Meinung nach zum Kanzlerformat verkommen ist.
Ex-ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender (68) spricht von Erpressung und Missgeburt!

Berlin - Ex-ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender (68) spricht heftigen Klartext vorm TV-Duell am 3. September zwischen Kanzlerin Angela Merkel (63, CDU) und Herausforderer Martin Schulz (61, SPD).

Das Ganze sei eine "Missgeburt" und eine rein auf Kanzlerin Merkel zugeschnittene Veranstaltung. Das TV-Duell fände nur unter massivem Druck ihrer Vertrauten statt.

Brender nennt das vermeintliche TV-Duell unter diesen Umständen ein reines Kanzlerformat und sagt im aktuellen "Spiegel": "Die Einigung ist unter Erpressung durch das Kanzleramt zustande gekommen".

Weiter sagt Brender: "Solche Vereinbarungen nennt man sittenwidrig." und er weiß auch was dahinter steckt: "Das Kanzleramt verlangt ein Korsett für die Kanzlerin, in dem sie sich nicht bewegen muss. Und zugleich eines für Schulz, in dem er sich nicht bewegen darf".

Auch den Wahlkampf der Kanzlerin kritisiert Brender hart, demnach mache Angela Merkel einen Wahlkampf "im Schlafmodus".

Laut "Spiegel" wäre das TV-Duell komplett geplatzt, wenn die Verantwortlichen nicht sämtliche Auflagen von Merkels Vertrauten erfüllt hätten.

Schwere Vorwürfe gegen Angela Merkel (63, CDU).

   

Fotos: Fredrik von Erichsen dpa/lrs

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