Betrunkener Marinesoldat stolpert und stürzt in Elbe

Hamburg - Schock für Passanten an der Elbe! Gegen halb drei Uhr morgens entdecken sie einen Mann an den Landungsbrücken im Fluss.

Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr fanden den Mann auf einem Ponton an der Elbe.  © JOTO

Er war am frühen Sonntagmorgen an den Landungsbrücken in die Elbe gestürzt.

Der stark alkoholisierte Mann stolperte nahe des Museumsschiffes "Rickmer Rickmers" in das kalte Wasser, wie der Lagedienst der Polizei auf TAG24-Nachfrage mitteilte.

Passanten alarmierten daraufhin Feuerwehr und Polizei und zogen den Mann aus der Elbe.

Die Beamten konnten den durchnässten und unterkühlten Betrunkenen auf einem Ponton ausfindig machen.

Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.

Bedanken darf er sich bei den Passanten, die beherzt eingriffen und dem Mann so vermutlich das Leben retteten.

Update, 10 Uhr:

Wie die Polizei im Laufe des Sonntagmorgens mitteilte, handelte es sich bei dem betrunkenen Mann um einen Marinesoldaten. Der 31-Jährige gehörte zu der Besatzung eines belgischen Minenjagdboots, das im Hamburger Hafen festgemacht hatte.

Verletzt wurde er bei dem Vorfall nicht. "Alles was der hat, sind nasse Klamotten und ein dicker Schädel", sagte ein Polizeisprecher.

Die Rettungskräfte versorgten den Mann mit einer Decke und brachten ihn in ein Krankenhaus.  © JOTO

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