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Mainz wie es singt und lacht: Närrische Jahreszeit wird eröffnet

Mainzer stimmen sich auf Fastnachtskampagne ein

Am Sonntag wird in Mainz wieder geschunkelt, gesungen und gelacht.

Mainz - Mit einem ersten Training bereitet sich die Fastnachtshochburg Mainz auf die närrische Jahreszeit vor.

Bis in die Abendstunden wird gefeiert (Symbolfoto).

Am Sonntag, dem 11.11., wird um 11.11 Uhr rund um den Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz der Narrhallamarsch angestimmt.

Dem Countdown zur magischen Uhrzeit folgt auf dem Balkon des Osteiner Hofs die Verlesung des "Närrischen Grundgesetzes". Bei Live-Musik bis in die Abendstunden wird sich dann zeigen, ob alle noch wissen, wie geschunkelt wird.

Der 11.11. ist auch der Verkaufsstart für die Zugplaketten zum Rosenmontagszug am 4. März. Passend zum Motto der neuen Kampagne - "Der Gardisten bunte Pracht erfreut ganz Meenz an Fassenacht" - stellen die Zugplaketten drei Gardisten dar, von der Füsilier-, der Ranzen- und der Prinzengarde.

Der Verkaufserlös ist für die Finanzierung des Rosenmontagszugs bestimmt, dessen Kosten zwischen 500.000 und 650.000 Euro liegen.

Der 11.11. wird in Mainz als närrisches Datum gewürdigt, hat aber nicht die große Tradition wie im Rheinland. Der Mainzer Carneval-Verein sieht auch einen Bezug zu den Grundsätzen der Französischen Revolution: Die Zahl elf steht für die Anfangsbuchstaben von égalité, liberté, fraternité - Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit.

Über den restlichen November und die Adventszeit pausiert die Narretei wieder. Gestartet wird die Fastnachtskampagne 2019 am 1.1. mit dem Neujahrsumzug der Mainzer Garden.

Ab Sonntag werden die Zugplaketten verkauft (Symbolfoto).

Fotos: DPA