Ehepaar versteckt Kriegswaffen: Terrorverdächtiger Franco A. involviert

Frankfurt am Main - Weil sie verbotene Kriegswaffen in ihrem Spind bei einem Ruderklub in Offenbach aufbewahrt haben sollen, haben sich seit Mittwoch zwei Eheleute vor dem Amtsgericht Frankfurt zu verantworten.

Das Ehepaar steckt wohl mit Franco A. (32) unter einer Decke, dessen Plan es war, Terroranschläge auf deutsche Politiker zu verüben.  © Thomas Lohnes/Getty Images Europe/Pool/dpa

Die Tat ereignete sich laut Anklage bereits im Februar 2017 und steht im Zusammenhang mit dem ehemaligen Bundeswehroffizier Franco A.(32), der sich derzeit wegen Vorbereitung rechtsextremer Gewalttaten vor dem Oberlandesgericht zu verantworten hat.

Der Anklage zufolge hatte Vereinsmitglied A. dem Ehemann (32) die Waffen und Patronen übergeben, damit dieser sie in dem Spind zwischenlagere. Auch die Ehefrau (32) soll daran mitgewirkt haben.

Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Offizier A. waren auch einige Personen aus dem Bekannten- und Freundeskreis des Beschuldigten vernommen worden.

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In einer solchen Vernehmung hatte der angeklagte Ehemann plötzlich erklärt, er habe noch einige Waffen in seinem Spind. Als der Schrank geöffnet wurde, waren die Waffen bereits weggeschafft worden.

Vor Gericht äußerten sich die beiden Angeklagten am Mittwoch noch nicht zu den Vorwürfen. Es wurde ein zusätzlicher Verhandlungstermin am 17. Dezember festgelegt.

An diesem Tag soll der Prozess abgeschlossen werden.

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