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Schüler Maurice K. erstickt an eigenem Blut: Urteile gefallen!

Landgericht: Urteile im Prozess um gewaltsamen Tod von Schüler Maurice K. in Passau in Bayern sind gefallen

Es war eine Auseinandersetzung, die komplett aus dem Ruder lief: Am Ende war Schüler Maurice K. tot, erstickt am eigenen Blut. Nun sind die Urteile gefallen.

Passau - Wegen des gewaltsamen Todes des Schülers Maurice K. in Passau in Bayern, der in ganz Deutschland für enorme Betroffenheit gesorgt hat, soll einer der angeklagten Schläger für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Er ist der Einzige.

Einer der Täter soll im Zuge des gewaltsamen Todes des Schülers Maurice K. in Haft.

Das Landgericht Passau erklärte den 25 Jahre alten Mann am Donnerstag unter anderem der vorsätzlichen Körperverletzung und fahrlässigen Tötung für schuldig.

Die anderen drei Angeklagten, die sich verantworten mussten, bekamen hingegen Bewährungsstrafen - in einem Fall von einem Jahr und neun Monaten, in zwei weiteren Fällen von jeweils einem Jahr.

Der Hauptvorwurf lautete Körperverletzung. Ob Staatsanwaltschaft und Verteidigung Rechtsmittel einlegen, war zunächst offen.

Der 15 Jahre alte Maurice K. hatte sich im April 2018 mit einem der Angeklagten zu einer Schlägerei verabredet. Laut Anklage mischten sich Umstehende ein, die Situation eskalierte. Maurice K. wurde tödlich verletzt.

Anfangs waren sechs Verdächtige angeklagt, gegen zwei wurden die Verfahren eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft hatte in der vergangenen Woche Haftstrafen zwischen drei Jahren sowie vier Jahren und drei Monaten gefordert, in einem Fall zwei Jahre ausgesetzt zur Bewährung.

Vor dem Landgericht in Passau hatten sich mehrere Personen im Zuge der Tat verantworten müssen.
Schüler Maurice K. starb nach einer Schlägerei in Passau in Bayern an den Folgen. (Archivbild)
Angehörige und Freude verliehen ihrer tiefen Trauer am Ort der Tragödie Ausdruck. (Archivbild)

Fotos: DPA