Flüchtlinge in Not: Deutsches Schiff "Sea-Watch 3" rettet 60 Menschen

Rom - Das deutsche Flüchtlings-Rettungsschiff "Sea-Watch 3" hat am Donnerstag etwa 60 Menschen nördlich der libyschen Gewässer an Bord genommen.

Das deutsche Flüchtlings-Rettungsschiff "Sea-Watch 3" ist nach einer fast sechs Monate langen Beschlagnahmung wieder im Einsatz auf dem Mittelmeer.  © Nick Jaussi/Sea-Watch.org/dpa

Das teilte die Organisation Sea-Watch auf Twitter mit. Das Aufklärungsflugzeug der Helfer, die "Moonbird", hatte das Boot aus der Luft gesichtet.

Danach seien die in Seenot geratenen Migranten in internationalen Gewässern gerettet worden.

Die "Sea-Watch 3" war zeitweise von der deutschen Kapitänin Carola Rackete kommandiert worden.

Dann wurde das Schiff wegen des immer wiederkehrenden Streits um die Aufnahme Geretteter in Italien monatelang von den Behörden festgehalten.

Seit Dezember ist es wieder im Mittelmeer im Einsatz - allerdings mit anderem Kapitän.

Carola Rackete, Seenotretterin von Flüchtlingen, Klimaaktivistin und frühere Kapitänin der "Sea-Watch 3".  © Christoph Soeder/dpa

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