Polizeiauto mit Böllern abgefackelt

Hamburg - Eigentlich sollten Polizeibeamte in der Silvesternacht im Hamburger Stadtteil Steilshoop einen Streit schlichten, doch als sie zu ihrem Streifenwagen zurückkehrten, stand dieser lichterloh in Flammen.

Der Streifenwagen brannte komplett aus.  © Blaulicht-News.de

Die Polizisten seien im Einsatz gewesen und nicht am Wagen, als die Täter zuerst eine Scheibe am Auto einschlugen, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Die Unbekannten hätten dann durch das kaputte Fenster Böller in den Wagen geworfen - dieser sei daraufhin komplett ausgebrannt.

Die Einsatzkräfte räumten sofort die nähere Umgebung. Aufgrund der im Auto gelagerten Munition für die Dienstwaffen bestand Explosionsgefahr. Zwei weitere Peterwagen konnten noch rechtzeitig die Flucht vor den Chaoten antreten.

Als kurze Zeit später die Feuerwehr eintraf, spitze sich die Situation zu. Die Munition im Kofferraum des Autos begann zu explodieren.

Die Feuerwehrkräfte legten sich aus Schutz flach auf den Boden, um sich vor der herumfliegenden Munition zu schützen. Sie versteckten sich hinter einem Poller und versuchten von dort aus, Herr über die Flammen zu werden.

Eine halbe Stunde später hatten sie schließlich das Feuer unter Kontrolle und mussten noch die abgeschmolzenen Maschinenpistolen und die ballistische Ausrüstung bergen. Doch dies gestaltete sich schwieriger als gedacht.

Die Ausrüstung war durch die Hitze zum Teil mit dem Fahrzeug verschmolzen und musste herausgebrochen werden.

Sowohl die Löscharbeiten als auch die polizeilichen Maßnahmen wurden dauerhaft durch Böllerwürfe behindert. Zudem wurde eine bestehende Mülltonne von den Chaoten in Brand gesetzt.

Ein Polizist hält eine geschmolzene Maschinenpistole in der Hand.  © Blaulicht-News.de

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