Elsass: Über 80-Jährige bekommen Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln

Straßburg/Stuttgart - Katastrophenmediziner haben sich ein Bild von der Lage in Straßburg gemacht - und berichten über dramatische Zustände an der Grenze zu Deutschland. 

Die Katastrophenmediziner schildern drastische Situationen. (Symbolbild)  © Bernd Wüstneck/dpa

Demnach arbeiten infizierte Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, und über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet. 

Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln", schreiben die Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in dem Bericht, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

Unter der Annahme, dass sich die Entwicklung, wie sie im Elsass bestehe, bald in Deutschland einstellen werde, sei eine optimale Vorbereitung von "allerhöchster Dringlichkeit". 

Coronavirus Coronavirus in Hamburg: Mehr als 3500 Impfungen bei Aktionswoche

Mehrere Medien haben darüber berichtet.

Alle Infos zur Lage in Baden-Württemberg im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Mehr zum Thema Coronavirus: