Gefährlich: So erkennt Ihr einen Schlaganfall...

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Sachsen/Thüringen – Bei einem Schlaganfall geht es um jede Sekunde. Doch wie erkennt Ihr die ersten Anzeichen? 

Passend zum "Welttag des Schlaganfalls" (am 10. Mai) möchte Euch die AOK PLUS über dieses Krankheitsbild aufklären. 

Fakt ist: Bei Schlaganfällen zählt jede Minute. Wird zu spät oder gar nicht behandelt, hat das gravierende Folgen, wie zum Beispiel dauerhafte Lähmungen oder im schlimmsten Fall den Tod. 

Dazu erklärt Dr. med. Jessica Barlinn, Oberärztin am Uniklinikum Dresden in diesem Video, was einen Schlaganfall so gefährlich macht und wie das Programm „SOS-Care“ Schlaganfallpatienten hilft:

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hat festgestellt, dass seit März immer weniger Patienten mit Schlaganfällen in Krankenhäusern behandelt werden, europaweit. 

Ein gutes Zeichen, oder? Leider nein. Denn viele Patienten mit Schlaganfallsymptomen haben Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus und gehen deswegen nicht in die Notaufnahme oder rufen die 112.

Daher warnt auch die sächsische Sozialministerin Petra Köpping davor, aus Angst vor einer Ansteckung keinen Arzt aufzusuchen. 

Die Behandlung von Notfallpatienten mit anderen Krankheitsbildern (wie zum Beispiel einem Schlaganfall) ist auch während der Corona-Pandemie in den Krankenhäusern sichergestellt.

Und genau deshalb ist Eure Aufmerksamkeit besonders gefragt. 

© Pixabay

So erkennt Ihr einen Schlaganfall: 

Die ersten Anzeichen sind z.B. eine gestörte Motorik, seien es  Extremitäten oder Gesichtszüge, aber auch auftretende Sprachfehler. Erkennt Ihr diese Symptome, muss es schnell gehen. Denn je schneller ein Schlaganfall behandelt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.

Das sind die Risikofaktoren: 

Natürlich kann man nie direkt vorhersehen, wen es betrifft. Es gibt Risikogruppen, z.B. ältere Menschen (je älter, desto höher das Risiko) oder Menschen mit einer genetischen Prädisposition, bei denen das Risiko einfach hoch ist.

Aber es gibt auch Faktoren, die du selbst beeinflussen kannst. Zum Beispiel der Blutdruck, die Blutfett-Werte, ob eine Diabeteserkrankung vorliegt, Übergewicht, Alkohol- oder Tabakkonsum oder Bewegungsmangel. All diese Faktoren erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall. 

Fazit: Wer eine gesunde Lebensweise führt, kann Vorsorge betreiben. Dazu zählen ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Alkohol und Tabak.

Mit SOS-Care bekommt Ihr Hilfe:

© 123RF, Wavebreak Media Ltd

Wurde ein Schlaganfall rechtzeitig erkannt und behandelt, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Heilung. 

Aber auch die Nachbetreuung ist wichtig, denn das Risiko eines zweiten Schlaganfalls ist hoch. 10 Prozent erleiden bereits im ersten Jahr ihren zweiten Hirninfarkt. 

Damit die medizinische Behandlung so stress- und komplikationsfrei wie möglich erfolgt, hat die AOK PLUS zusammen mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden, sowie anderen Partnern das Programm „SOS-Care“ ins Leben gerufen. 

Dabei werden mithilfe von sogenannten Case-Managern oder Schlaganfall-Paten, Patienten bis zu ein Jahr lang bei ihrer Genesung unterstützt. 

Also, Ihr seid im Fall der Fälle nicht allein. Die AOK PLUS ist für Euch da! 

Titelfoto: Pixabay