Tipps für den Wohnungswechsel: In wenigen Schritten stressfrei umziehen!

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Sachsen - Ein Umzug in ein neues Zuhause ist ganz schön aufregend - aber leider auch ziemlich stressig. Dabei ist alles mit ein bisschen Planung und ein paar Tricks ganz leicht zu meistern.

Damit Euch das gelingt, hat Immobilienexperte Matthias Volkmar von SZ-IMMO einen wertvollen Leitfaden erstellt.

Immobilienexperte Matthias Volkmar weiß, wie wichtig eine gute Vorbereitung bei einem Umzug ist.
Immobilienexperte Matthias Volkmar weiß, wie wichtig eine gute Vorbereitung bei einem Umzug ist.  © SZ-IMMO

Schritt 1: Zusätzliche Kosten vermeiden!

Die ersten Schritte vor dem Umzug sollten gut durchdacht sein, denn dabei können schnell ungewollte Kosten entstehen.

So solltet Ihr fristgerecht (meist drei Monate vor dem Auszug) kündigen. Zudem sollte abgeklärt werden, bis wann der alte Vermieter die Mietkaution zurückzahlt, sodass Ihr mit einem ungefähren Zeitpunkt der Rückzahlung rechnen könnt.

Dies kann nämlich bis zu einem halben Jahr oder sogar länger dauern.

Gut zu wissen: In der neuen Wohnung sollte die Mietkaution drei Monatskaltmieten nicht übersteigen und die Maklergebühr darf höchstens zwei Monatsmieten betragen.

Schritt 2: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Renovierungsarbeiten gehören bei einem Auszug meistens dazu. Wenn man Pech hat, steht man hier aber vor einem riesigen Berg Arbeit. Damit dies bei der neuen Wohnung nicht passiert, solltet Ihr schon bei der Wohnungsübergabe genauer hinschauen.

Da empfiehlt es sich, ein Wohnungsübergabeprotokoll zu erstellen. Dabei werden alle Zählerstände und Mängel der neuen Wohnung vermerkt.

Aber Achtung: Das Protokoll ist nur gültig, wenn Mieter und Vermieter unterschreiben.

© Pixabay

Schritt 3: Formalitäten klären und nur das Notwendigste mitnehmen!

Im dritten Schritt solltet Ihr rechtzeitig ortsgebundene Verträge, wie bei der Bank, der Post oder dem Telefon-/Internetanbieter aktualisieren beziehungsweise kündigen.

Ist das geklärt, wird entrümpelt! Heißt: Alles, was zwei Jahre oder länger nicht benutzt wurde, kann weg. Entweder ab in den Müll oder zum Verkauf anbieten.

Dazu gibt es verschiedene Wertstoffhöfe in Dresden und Umgebung. Ihr könnt aber auch den Sperrmüll gebührenpflichtig abholen lassen. Das kostet zum Beispiel in Dresden 23 Euro pro zwei Kubikmeter.

Schritt 4: Transport und Helfer organisieren!

Je nach Umzugsgröße wird ein Transporter oder sogar Lkw benötigt, den Ihr am besten so früh wie möglich bucht. Damit das Fahrzeug genügend Platz vor der alten und neuen Haustür hat, muss das mindestens 14 Tage vorher bei der Stadt schriftlich angemeldet werden.

Auch die Montage von fest eingebauten Geräten, zum Beispiel in der Küche solltet Ihr organisieren. Jetzt fehlt nur noch der Babysitter für die Kleinkinder und die Helfer für den Möbeltransport.

Schritt 5: Es wird ernst: Der Umzugstag!

Für den Umzugstag benötigt Ihr ausreichend Abdeckpapier/-folie für empfindliche Böden sowie verschiedene Umzugshilfsmittel, wie Müllsäcke, Handschuhe, Tragegurte, Spanngurte, Werkzeuge oder auch eine Sackkarre.

Falls es nicht schon geschehen ist, müsst Ihr schnell noch die Umzugskartons (in allen Baumärkten erhältlich) packen. Nicht empfehlenswert sind Bananenkisten, da sie nämlich nicht ausreichend vor Erschütterungen schützen. Wertgegenstände und Pflanzen solltet Ihr generell gesondert verpacken.

Kleiner Tipp: Zum Schluss den Koffer mit persönlichen Dingen packen, die beim Umzug in Reichweite sein sollen. Und wer Haustiere hat, sollte diese zunächst in einem leer geräumten Zimmer mit dem Nötigsten versorgen.

Zum Schluss muss nur noch die alte Wohnung gründlich gereinigt und beim Vermieter ordnungsgemäß abgegeben werden. Dann noch schnell innerhalb von 14 Tagen beim Einwohnermeldeamt anmelden und gegebenenfalls das Auto ummelden. Geschafft!

Also, auf geht's zum neuen Zuhause! ;-)

Ihr seid auf Wohnungssuche?

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