Aktivisten demonstrieren für bessere Klimapolitik vor dem Reichstag

Berlin - Einige Hundert Menschen demonstrieren seit dem Sonntagvormittag vor dem Reichstag für eine bessere Klimapolitik und mehr soziale Gerechtigkeit.

Einige Hundert Menschen verschiedener sozialer Bewegungen demonstrieren für bessere Klimapolitik und mehr soziale Gerechtigkeit.
Einige Hundert Menschen verschiedener sozialer Bewegungen demonstrieren für bessere Klimapolitik und mehr soziale Gerechtigkeit.  © Annette Riedl/dpa

Im Rahmen von Aktionstagen mehrerer Bündnisse und Bewegungen sollte sich der Demonstrationszug gegen Mittag in Bewegung setzen und durch Berlin-Mitte ziehen.

Mit dabei hatten die Protestierenden einen selbstgebastelten Wagen in Form des Klimaziels "1,5°". Das Pariser Klimaabkommen definiert diese Gradzahl als Wert, um den sich die globale Temperatur aufgrund des menschengemachten Treibhausgasausstoßes maximal erwärmen darf.

Mobilisiert hatte das Bündnis "Solidarisch geht anders". Rund 500 Teilnehmende waren nach Polizeiangaben angemeldet.

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Ziel der Demo war der Invalidenpark. Mit diversen Veranstaltungen begleitet die Bewegung die laufenden Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene.

Den Auftakt der Aktionstage bildete am Freitag ein Protestmarsch von Fridays for Future, bei der sich in Berlin laut Veranstalter rund 20.000 Menschen beteiligten. Am Samstag wiederum kam es zu Protestaktionen auf der Baustelle der A100 sowie vor der Parteizentrale der Grünen.

Die Polizei begann nach einigen Stunden mit der Räumung der Baustelle. Bis in den späten Abend hinein blieben zahlreiche der Teilnehmenden in Polizeigewahrsam, bevor ihre Personalien aufgenommen wurden.

Dem Bündnis "Gerechtigkeit Jetzt!" gehören mehr als 30 soziale Bewegungen an. Zu deren Themen gehören Mietenpolitik, Agrarreformen, Klimagerechtigkeit oder Rassismus.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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