Attila Hildmann offenbar mit Maske erwischt: "Seid ihr alle dumm?"

Berlin - Attila Hildmann (39) beugt sich den Hygiene-Regeln! Der ins Verschwörerische abgedriftete Kochbuchautor hatte zuvor den Mund-Nasen-Schutz als "Sklavenmaske" bezeichnet. Nun wurde der selbst ernannte Vegan-Papst offenbar beim Arztbesuch gesichtet – mit Atemschutzmaske!

Mund-Nasen-Schutz hilft: Attila Hildmann (39) spuckt gerne große Töne.
Mund-Nasen-Schutz hilft: Attila Hildmann (39) spuckt gerne große Töne.  © Kay Nietfeld/dpa

Am Freitag wurde in den Sozialen Medien ein Foto geteilt, das den prominenten Corona-Leugner zeigen soll, und mittlerweile viral geht. 

Darauf zu sehen, wie Hildmann im Wartebereich auf einem Stuhl sitzt, den Laptop auf dem Schoss und die Maske sauber und korrekt über Mund und Nase gezogen.

Da mag sich der ein oder andere nun verwundert die Augen reiben. Bei den Anti-Corona-Demos zeigte sich der Berliner Gastronom stets ohne Mund-Nasen-Schutz, betitelte ihn sogar als "neues Hakenkreuz", kein "echter Patriot" würde ihn tragen. Nun ein Schlag ins Kontor, der den selbst ernannten Veganator demontiert.

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Doch was steckt dahinter? Offenbar hat Hildmann selbst das Foto in seinem Telegram-Kanal geteilt und die Echtheit der Aufnahme bestätigt, wie das Blog Volksverpetzer berichtet. 

"Seid ihr alle dumm? Ja, ich bin das, weil ich auch mal selten zum Arzt muss und die mich da sonst nicht behandeln", rechtfertigte sich Hildmann, wie auf einem Screenshot ersichtlich ist. 

"Das ist kein Supermarkt oder Tanke", führte er weiter aus. "Jetzt hat die ANTIFA das nächste Foto, was sie herumschicken kann." Und er schloss mit der Frage: "Gehst du ohne Maske zum Arzt?"

Attila Hildmanns Fassade bröckelt

Fraglich ist daher, wie glaubhaft der Verschwörungsideologe künftig seine Selbstinszenierung betreiben kann. Vielmehr bröckelt die Fassade. "Gehe ich im Kampf für unsere Freiheit drauf, dann nur mit Waffe in der Hand und erhobenen Hauptes", hatte der Wutkoch vor einigen Monaten noch proklamiert. Lieber wolle er sterben, als "ein Leben lang Sklave zu sein", spuckte er große Töne. 

Nun scheint bei dem 39-Jährigen die Maske zu fallen, indem er sie durch einen Mund-Nasen-Schutz ersetzt ...

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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