Attila Hildmann kassiert Porsche-Klatsche

Berlin - Attila Hildmann (39) wird ausgebremst! Seit Beginn der Corona-Krise verliert sich der 39-Jährige in kruden Verschwörungstheorien, dokumentiert seinen Mentalitätswandel vom selbst ernannten Vegan-Papst zum Aluhut-Guru, indem er mit hoher Taktung seine hanebüchenen Botschaften in das Netz donnert. Doch das hat Folgen.

Wirbt mit dem Porsche auch für seinen "Daisho"-Energy-Drink: Attila Hildmann (39) bei einer Anti-Corona-Demo in Berlin. (Bildmontage)
Wirbt mit dem Porsche auch für seinen "Daisho"-Energy-Drink: Attila Hildmann (39) bei einer Anti-Corona-Demo in Berlin. (Bildmontage)  © ---/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

Wer Hildmann denkt, denkt auch Porsche GT3. Schon vor Jahren hat der Kauf der Protz-Karre (rund 550 PS) für Unmut unter seinen Vegan-Anhängern gesorgt. Der Grund: Ledersitze.

Auf die sonderbare Corona-Wahrnehmung des Promi-Gastronoms hingegen reagiert nun der Stuttgarter Sportwagenbauer.

Laut einem Bericht der "Bild" dementiert ein Porsche-Sprecher eine Kooperation mit dem Wut-Koch, die dieser hin und wieder erwähnt. Für eine Videoproduktion vor drei Jahren habe Hildmann damals ein Honorar bekommen. Das sei es aber auch gewesen.

"Für seinen Porsche hat er aber keinen Rabatt bekommen, sondern den ganz normal wohl als Zweitwagen in einem Porsche-Zentrum gekauft", zitiert das Blatt den Sprecher.

Mehr noch: Der Sprecher hebt hervor, was dem Unternehmen sauer aufstoße: "Wir distanzieren uns ganz klar von seinem Verhalten und Aussagen, die gegen die Vielfalt stehen. Porsche legt Wert darauf, einen nachhaltigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten."

Nicht das erste Mal, dass der Berliner Kochbuchautor auf Gegenwind stößt. Derzeit untersucht das LKA Brandenburg, ob sich der prominente Corona-Leugner mit Aussagen und Beiträgen im Internet strafbar gemacht hat (TAG24 berichtete).

Titelfoto: ---/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

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