Back to the Roots: CSD in Berlin wegen Corona als Fußmarsch im Juli geplant

Berlin - Zurück zu den Wurzeln ohne Trucks und viel Tamtam: Der Christopher Street Day in Berlin ist aufgrund der Corona-Pandemie für Ende Juli als reiner Fußmarsch geplant.

Der Berliner Christopher Street Day kehrt 2021 wegen der Corona-Pandemie zu seinen Wurzeln zurück und soll Ende Juli als reiner Fußmarsch stattfinden (Symbolfoto)
Der Berliner Christopher Street Day kehrt 2021 wegen der Corona-Pandemie zu seinen Wurzeln zurück und soll Ende Juli als reiner Fußmarsch stattfinden (Symbolfoto)  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

"Berlins Ur-CSD wird als Fußmarsch am Samstag, dem 24.07.2021, stattfinden", teilte der Berliner CSD e. V. mit.

Man hoffe, dass "das pandemische Geschehen zum Ende des Monats Juli eine bessere Planungssicherheit ergibt".

Es sei dem Verein wichtig, das Versammlungsrecht wahrzunehmen, man werde sich "mit allen Behörden in enge Absprachen begeben und die notwendigen Schritte für die Einhaltung eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts erarbeiten".

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Zwei Wochen vor dem Termin solle es eine endgültige Entscheidung geben.

Sogenannte CSDs finden in vielen Städten statt. Sie wollen an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern.

CSD Berlin gibt bei Twitter das Datum für den geplanten Fußmarsch bekannt

Der Name geht auf das Jahr 1969 zurück: Damals stürmten Ende Juni Polizisten in New York die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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