Flieger gelandet! DRK sendet 43 Tonnen Hilfsgüter nach Beirut

Berlin - Nach der Explosionskatastrophe von Beirut hat das Deutsche Rote Kreuz 43 Tonnen Hilfsgüter in die libanesische Hauptstadt geflogen. 

Am Samstag wurden Hilfsgüter aus Berlin nach Beirut gesendet.
Am Samstag wurden Hilfsgüter aus Berlin nach Beirut gesendet.  © DPA/Annette Riedl

Ein Airbus mit der Fracht war am Samstag auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld abgehoben und landete in der Nacht in Beirut. 

Nach Angaben des DRK umfasst die Hilfslieferung Verbandsmaterialien, Decken, Erste-Hilfe-Sets und Werkzeuge für den Bau von Notunterkünften. 

Auch Küchenutensilien, Eimer, Hygienepakete sowie medizinische Güter und Covid-19-Schutzausstattung wie Masken und Schutzanzüge gehören dazu.

In der Nacht landete der Frachter im Libanon.
In der Nacht landete der Frachter im Libanon.  © DPA/Annette Riedl

"Die Lage vor Ort ist katastrophal", sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter. "Bis zu 300 000 Menschen haben durch die Explosion ihre Wohnungen verloren. Deshalb wird dieser Hilfstransport sicherlich nicht der letzte sein." Reuter verwies darauf, dass das Auswärtige Amt das DRK mit 1,5 Millionen Euro unterstütze.

Der Bedarf an internationaler Hilfe für die Menschen im Libanon bleibe auf Monate hinaus sehr groß. Daher rufe das DRK zu Spenden auf.

Titelfoto: DPA/Annette Riedl

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