"Beknackte" Parkplatz-Aktion ruft genervten Anwohner auf den Plan

Berlin - Täglich dürften sich in Deutschland unzählige Menschen über schlecht oder egoistisch geparkte Autos aufregen. Wie man lustig und genervt zugleich reagieren kann, zeigt jetzt ein Fall in Berlin.

In Berlin-Karlshorst hat ein genervter Anwohner eine kuriose Zettelbotschaft hinterlassen.
In Berlin-Karlshorst hat ein genervter Anwohner eine kuriose Zettelbotschaft hinterlassen.  © Instagram/Screenshot/notesofberlin (Bildmontage)

Im Osten der Hauptstadt war es mal wieder so weit: Ein Autofahrer hatte seinen Wagen im Ortsteil Karlshorst so abgestellt, dass sich ein Anwohner sehr daran störte.

Für viele wäre die Angelegenheit nach einem inneren Kopfschütteln nur wenige Sekunden später wieder vergessen. So schnell konnte die genervte Person aber nicht damit abschließen.

Sie griff stattdessen zu Stift und Zettel, weil vor und hinter der geparkten Karre einfach noch jede Menge Platz war. Was dabei entstand, ist eine hinter den Scheibenwischer geklemmte Botschaft, die vielen Autofahrern aus der Seele sprechen dürfte.

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"Na? Wieder mal gedanklich den Lkw gelenkt oder warum parken Sie so beknackt?", steht auf dem kuriosen Notizzettel geschrieben, der bei Instagram über den Kanal "notesofberlin" geteilt wurde.

Die kreative Kritik wird noch nett abgerundet von "Grüßen" eines "Parkplatz suchenden Anwohners".

Instagram-Kanal "notesofberlin" zeigt kuriose Botschaften aus Berlin

War dem Empfänger des Zettels gar kein besseres Parken möglich?

Da die Suche nach der passenden Parklücke natürlich zur nervenaufreibenden Zerreißprobe werden kann, ist die Unzufriedenheit des Zettelschreibers sicher verständlich. Dass aber keine böse Absicht hinter dem scheinbar egoistischen Parken stecken muss, zeigen einige Follower-Kommentare auf der Social-Media-Plattform.

"Eventuell stand dahinter ein Roller oder Motorrad…" und "Naja, vielleicht stand dahinter vorher noch ein Smart..." sind nur zwei Reaktionen von vielen, die in dieselbe Richtung gehen.

Ob der unbekannte Fahrer tatsächlich nur so parken konnte oder ob es der pure Egoismus war, werden wir höchstwahrscheinlich nie wissen...

Titelfoto: Instagram/Screenshot/notesofberlin (Bildmontage)

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