Ben Becker über Alltag in Zeiten von Corona: "Was ich nie gedacht hätte"

Berlin - Die Corona-Krise legt den Kulturbetrieb lahm! Daran hat auch Schauspieler Ben Becker (55, "Ich, Judas") zu knabbern.

Der Schauspieler Ben Becker steht bei der Generalprobe seines Theaterstücks "Affe" im Admiralspalast auf der Bühne.
Der Schauspieler Ben Becker steht bei der Generalprobe seines Theaterstücks "Affe" im Admiralspalast auf der Bühne.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Wie sehr dem gefeierten TV- und Bühnenstar die Corona-Quaränte-Isolation zusetzt, darüber sprach der 55-Jährige im "Bild"-Interview.

Mit seinem Solo-Stück "Ich, Judas" hatte das Berliner Enfant Terrible in mehr als hundert Vorstellungen zuletzt hunderttausende Menschen in ganz Deutschland unterhalten. Am 11. März hatte er seine letzte Show. "Und seitdem … ist es aus", sagte Becker, dessen neueste Inszenierung "Affe" Mitte Februar Premiere im Admiralspalast feierte.

Nun hockt der Künstler über zwei Monaten zu Hause und hat sich einen neuen Zeitvertreib gesucht. "Ich habe angefangen, mit Lego zu spielen. Was ich nie gedacht hätte", verriet der Erfolgsschauspieler, der mit seiner Frau in getrennten Wohnungen lebt. "Aber irgendwann ist auch mal gut mit Puzzeln."

Das "Nichts. Einfach nichts" setzt Becker zu.
"Bis Weihnachten halte ich das noch durch. Aber das geht halt auf den Kopf", gab der gebürtige Bremer zu. "Dann fängt man an zu laufen, dann macht man dies, dann das, räumt den Keller auf, haut sich vor den Fernseher", so der Bühnenschauspieler weiter.

Außerdem verriet der "Comedian Harmonist"-Star: "Versumpfen, das kann ich nicht mehr." Dafür sei er zu alt. "Was ich feststellen muss, am Ende des Tages: Ich bin für die Bühne und meine Arbeit gemacht. Das fehlt mir halt."

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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