SPD will mehr bezahlbare Wohnungen für Berlin

Berlin - Die Berliner SPD will den Bau bezahlbarer Wohnungen in den kommenden Jahren stärker voranbringen und dazu auch neue Bauflächen erschließen.

Bauarbeiter arbeiten auf einer Baustelle. Die SPD Berlin will den Wohnungsbau in der Hauptstadt zukünftig noch stärker vorantreiben. (Symbolfoto)
Bauarbeiter arbeiten auf einer Baustelle. Die SPD Berlin will den Wohnungsbau in der Hauptstadt zukünftig noch stärker vorantreiben. (Symbolfoto)  © Christophe Gateau/dpa

Das kündigten die designierten neuen Parteivorsitzenden, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (42) und Fraktionschef Raed Saleh (43), am Freitag bei einem SPD-Mitgliederforum an, das wegen der Corona-Pandemie digital abgehalten wurde.

"Wir werden weiter permanent bauen, bauen, bauen müssen", sagte Saleh. Darüber müsse sich die SPD verständigen und notfalls "nochmal neu" in die Diskussion mit den Koalitionspartnern Linke und Grüne eintreten.

"Natürlich muss man auch über die Elisabeth-Aue nachdenken, was die Bebauung betrifft, natürlich müssen wir über eine behutsame Randbebauung Tempelhofer Feld nachdenken", so Saleh. Auf beiden Arealen ist bislang aus unterschiedlichen Gründen keine Bebauung vorgesehen.

"Wir müssen jetzt die Zeit gut nutzen, Wohnraum zu schaffen, damit das Angebot größer wird", sagte Giffey, die auch als SPD- Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl 2021 gehandelt wird. "Das wird einer der großen Schwerpunkte für die nächste Legislatur."

Sie fügte hinzu: "Es wäre auch gut, wenn Stadtentwicklung und Wohnen eine sehr große Nähe hätten und bei der SPD verortet wären." Bisher verantwortet Die Linke das Ressort für Stadtentwicklung und Wohnen und muss sich immer wieder gegen Kritik auch vom Regierungspartner SPD wehren, man tue nicht genug für den Wohnungsbau.

Giffey und Saleh sollen auf einem Parteitag am 31. Oktober als neue SPD-Doppelspitze gewählt werden. Darauf hatte sich ein enger Zirkel der Parteispitze mit dem bisherigen Vorsitzenden, dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, schon im Januar geeinigt.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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