Wegen Corona: BVG schränkt Bahnverkehr ein

Berlin -  Die Berliner müssen von Sonntag an länger auf die U-Bahn warten. Da wegen der Coronapandemie weniger Menschen mitfahren, dünnt die BVG den Takt aus.

Sicherheitskräfte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) stehen am Eingang zum U-Bahnhof am Alexanderplatz. 
Sicherheitskräfte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) stehen am Eingang zum U-Bahnhof am Alexanderplatz.  © Michael Kappeler/dpa

Tagsüber fahren die Züge noch alle zehn Minuten statt wie bisher alle fünf Minuten. Zusätzliche Fahrten soll es nur nach Bedarf geben, sagte eine Sprecherin.

Am Mittwoch hatte das Landesunternehmen schon den Takt bei Busse und Straßenbahnen ausgedünnt. Auch für sie gilt ein Zehn-Minuten-Takt. Allerdings wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vereinzelt wieder mehr Busse fahren lassen, etwa zu Krankenhäusern und Polizeiabschnitten.

Derzeit steigen nur noch gut halb so viele Kunden wie üblich in die Fahrzeuge der BVG. Die Tram-Linien 16/18 sowie 37/67 werden nicht mehr bedient, auch auf der Stummel-U-Bahnstrecke U55 im Regierungsviertel fahren keine Züge.


Die S-Bahn behält weitgehend ihren Fahrplan bei. Entfallen sind allerdings die Verstärkerfahrten der Linien S1, S3 und S5. Keine Züge fahren mehr auf den Linien S26 (Teltow-Stadt – Waidmannlust), S45 (Flughafen Schönefeld – Südkreuz) und S85 (Grünau – Pankow).

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Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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