Shoppen gehen ist in Berlin wieder möglich: Was Ihr zu den Einschränkungen wissen müsst

Berlin - Was in anderen Bundesländern in der Corona-Krise schon seit Montag möglich ist, tritt nun auch in Berlin in Kraft.

Drei Mitarbeiter eines geschlossenen Geschäfts für Streetwear sitzen vor ihrem Laden am Kurfürstendamm.
Drei Mitarbeiter eines geschlossenen Geschäfts für Streetwear sitzen vor ihrem Laden am Kurfürstendamm.  © Michael Kappeler/dpa

Ab diesen Mittwoch können Verbraucher auch in Geschäften jenseits des Lebensmittelhandels wieder einkaufen. 

Die Regelung gilt für Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern. Auch Kauf- und Warenhäuser dürfen öffnen, solange sie mit einer entsprechend verkleinerten Verkaufsfläche an den Start gehen. 

Die Vorgaben gelten auch für einzelne Geschäfte in Shopping-Centern. Einschränkung: Pro 20 Quadratmeter dürfen die Betreiber nur einen Kunden in den Laden lassen. 

Daran orientiert sich auch die Anzahl der Menschen, die sich in den Einkaufszentren aufhalten dürfen. "In den Wartebereichen von Einkaufszentren dürfen sich nicht mehr als zehn Personen gleichzeitig aufhalten", heißt es zudem in der Verordnung.

"Das ist weder der Startschuss noch die Einladung zum entspannten Bummeln und Flanieren", hatte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (42, Grüne) am Dienstag betont. 

Die Maßnahmen dienten dazu, dass Verbraucher sich wieder mit dem Nötigsten versorgen können. «Wir befinden uns weiter in einer Krisensituation. Jede Lockerung muss angesichts der epidemiologischen Lage verantwortbar sein und nicht zu einer zweiten Welle der Infektionen führen."

In den anderen Bundesländern war der Ansturm auf viele wiedergeöffnete Geschäfte am Montag ausgeblieben.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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