Berlin erhält Impf-Nachschub: Ab nächster Woche wird auch Moderna gespritzt

Berlin - Berlin soll in der zweiten Kalenderwoche 2400 Dosen des jüngst in der Europäischen Union zugelassenen Moderna-Impfstoffs bekommen. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am Donnerstagabend auf Twitter mit.

Eine Frau im Rollstuhl wartet vor dem Impfzentrum in der Treptow Arena auf die Impfung gegen das Coronavirus.
Eine Frau im Rollstuhl wartet vor dem Impfzentrum in der Treptow Arena auf die Impfung gegen das Coronavirus.  © Christophe Gateau/dpa

In der vierten Kalenderwoche sollen es demnach 3600 Impfdosen sein und in der sechsten Kalenderwoche 9600. Für die achte Kalenderwoche sind 30.000 Moderna-Impfdosen angekündigt.

An diesem Freitag soll Berlin der Senatsverwaltung zufolge voraussichtlich 29.250 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten.

Das Mittel des US-Herstellers Moderna war am Mittwoch als zweiter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen worden. Er gilt als ebenso wirksam, aber etwas unkomplizierter in der Verwendung als das Mittel von Biontech/Pfizer, das am 21. Dezember als erstes die EU-Zulassung bekam.

Er muss nicht bei minus 70 Grad gekühlt werden. In den USA wird der Moderna-Impfstoff nach einer Notfallzulassung bereits seit kurz vor Weihnachten gespritzt.

Seit dem Start der Impfkampagne in der EU am 27. Dezember gibt es unter anderem in Deutschland Kritik, dass zu wenig Impfstoff vorhanden sei.

Mit der zweiten Zulassung dürfte sich die Lage etwas entspannen. Dennoch wird die Impfung breiter Bevölkerungsschichten noch Monate dauern.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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