Mutmaßliche Links-Chaoten wüten in den Straßen und hinterlassen Spur der Verwüstung

Berlin - Krawall im Berliner Stadtteil Friedrichshain! Eine Gruppe von Randalierern hat Scheiben an Autos und Schaufenster an einem Gebäude zerstört.

Polizisten führen einen mutmaßlichen Randalierer ab.
Polizisten führen einen mutmaßlichen Randalierer ab.

Vier Personen wurden überprüft und ihre Identität festgestellt, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen sagte. Es habe keine Festnahmen gegeben.

Den Angaben zufolge waren rund 30 bis 40 dunkel gekleidete Personen zum Teil mit Fackeln am späten Samstagabend durch die Boxhagener Straße, die Weserstraße und die Jessnerstraße gezogen.

Die Gruppe löste sich auf, als die Polizei anrückte. Zunächst war die Polizei in der Nacht von 50 bis 80 Randalierern ausgegangen. Nach Angaben des Sprechers sollen die Personen aus dem linken Spektrum stammen.

Nach Angaben eines dpa-Reporters vor Ort waren Scheiben an einer Sparkassen-Filiale zerbrochen und mindestens zehn Autos demoliert. Zudem wurden demnach Autos mit Parolen zu einem Wohnprojekt in der Rigaer Straße beschmiert.

Am Donnerstag hatte die Polizei auf der Suche nach Beweisen Räume in dem Wohnprojekt durchsucht. Eine Polizistin soll im Januar aus dem Haus heraus mit einem Laserpointer geblendet worden sein und eine Augenverletzung erlitten haben. Die Bewohner des Wohnprojekts werden der linksradikalen Szene zugerechnet.

Scheiben an Autos wurden zerstört.
Scheiben an Autos wurden zerstört.

In der Rigaer Straße und Umgebung werden immer wieder Polizisten von mutmaßlich linksextremen Tätern mit Steinen, Flaschen und Farbbeuteln angegriffen und Autos beschädigt.

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