Berlin kauft weitere Wohnungen von Deutsche Wohnen auf

Berlin - Keinen Bock mehr auf Mietendeckel? Die Deutsche Wohnen verkauft weitere Wohnungen an eine kommunale Gesellschaft in Berlin.

Die Deutsche Wohnen hat 41 Wohnungen in Berlin-Mitte an die landeseigene Wohnungsgesellschaft Degewo veräußert. (Symbolfoto)
Die Deutsche Wohnen hat 41 Wohnungen in Berlin-Mitte an die landeseigene Wohnungsgesellschaft Degewo veräußert. (Symbolfoto)  © Frank Rumpenhorst/dpa

41 Wohnungen in der Lehrter Straße in Mitte gehen zum 1. Juli an die Degewo über, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Die vier Häuser beherbergen auch eine Gewerbeeinheit sowie 20 Tiefgaragenplätze. Auf dem Grundstück befindet sich zudem eine Kindertagesstätte.

In der jüngeren Vergangenheit hat die Deutsche Wohnen, mit rund 116.000 Wohnungen größter Vermieter im Raum Berlin, mehrfach Bestände in der Hauptstadt an landeseigene Wohnungsgesellschaften veräußert.

So gingen Ende 2019 rund 2100 Wohnungen an die Degewo. Erst vor kurzem wurde der Verkauf eines Hochhauses mit mehr als 120 Wohnungen in Berlin-Kreuzberg an die Gewobag vereinbart.

Der rot-rot-grüne Berliner Senat will durch Regulierung, Wohnungsbau und -ankäufe den Anstieg der Mieten bremsen.

Der seit einigen Monaten geltende Mietendeckel mit staatlichen Obergrenzen ist allerdings hoch umstritten.

Die Deutsche Wohnen informiert bei Twitter über den Verkauf der Wohnungen in der Lehrter Straße

Mieterinitiativen bereiten zudem ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne vor, das nicht zuletzt auf die Deutsche Wohnen zielt.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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