Berlin-Marathon 2021: Das sind die Besten der rund 25.000 Läufer in diesem Jahr

Berlin - Der Äthiopier Kenenisa Bekele (39) hat trotz einer Aufholjagd seinen dritten Sieg beim Berlin-Marathon nach 2016 und 2019 verpasst.

Der Berlin-Marathon 2021 sorgte wie gewohnt für eine volle Straße des 17. Juni.
Der Berlin-Marathon 2021 sorgte wie gewohnt für eine volle Straße des 17. Juni.  © Andreas Gora/dpa

Auch sein siegreicher Landsmann Guye Adola (30) lief bei spätsommerlichen Bedingungen am Ende deutlich am Weltrekord von Olympiasieger Eliud Kipchoge (36) vorbei.

Der 30-jährige Adola gewann am Sonntag in 2:05:45 Stunden vor dem überraschend starken Kenianer Bethwel Yegon (2:06:14) und dem 39 Jahre alten Bekele (2:06:47).

Der Kenianer Kipchoge war vor drei Jahren in der Hauptstadt die Weltrekordzeit von 2:01:39 Stunden gelaufen. Auch die Weltjahresbestzeit des Kenianers Titus Ekiru, der im Mai in Mailand 2:02:57 Stunden lief, blieb bestehen.

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Auch bei den Frauen gewann nicht die Favoritin. Die Äthioperin Gotytom Gebreslase setzte sich in 2:20:09 Stunden vor ihrer Landsfrau Hiwot Gebrekidan (2:21:23) durch, die eigentlich ihre Jahresweltbestzeit von 2:19:35 Stunden steigern wollte. Dritte wurde Helen Tola aus Kenia (2:23:05). Auf Rang neun kam Lokalmatadorin Rabea Schöneborn (2:28:49).

Sieger des Berlin-Marathons 2021 erhält 20.000 Euro

Kenenisa Bekele (39) gelang es nicht seinen dritten Sieg beim Berlin-Marathon zu holen. weil zwei Läufer schneller waren. (Symbolbild)
Kenenisa Bekele (39) gelang es nicht seinen dritten Sieg beim Berlin-Marathon zu holen. weil zwei Läufer schneller waren. (Symbolbild)  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Nach zwei Jahren Rennpause und einer Corona-Infektion vor neun Monaten lag die Männer-Führungsgruppe mit Bekele bei spätsommerlicher Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit zunächst auf Weltrekordkurs.

Doch Bekele ließ nach knapp 18 Kilometern angesichts des für ihn sogar zu hohen Tempos abreißen, während die Gruppe nach nicht einmal 61 Minuten - und damit schneller als geplant - die Halbmarathon-Marke passierte.

Nach gut 25 Kilometern war Bekele zurück unter den Führenden, die dem hohen Tempo im Sonnenschein Tribut zollen mussten.

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Sein großes Ziel, nach den Weltrekorden über 5000 und 10.000 Meter auch die Bestmarke über die 42,195 Kilometer in seinen Besitz zu bringen, erreichte Bekele am Ende auch diesmal nicht.

In sechs Wochen will er noch beim prestigeträchtigen New-York-Marathon starten. Die größten Reserven hatte Adola, der für seinen größten Erfolg eine Siegprämie von 20.000 Euro erhält.

Bekele musste sogar noch Yegon passieren lassen, der zwar zu Adola auflief, aber nicht vorbeikam.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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