Die untreusten Stadtteile: So oft gehen die Berliner fremd

Berlin - 34 Prozent aller Berliner haben ihren Partner mindestens einmal betrogen. Damit liegt der Wert der Hauptstädter deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 24 Prozent.

Häufiges Motiv für Fremdgehen ist fehlende Intimität mit dem eigenen Partner (Symbolbild).
Häufiges Motiv für Fremdgehen ist fehlende Intimität mit dem eigenen Partner (Symbolbild).  © 123RF / nd3000

Diese Erkenntnisse beruhen einem B.Z.-Artikel zufolge auf den Nutzerdaten des Dating-Portals "Ashley Madison". Sie zeigen auch, dass sich die Untreue der Berliner je nach Bezirk unterscheidet.

Am häufigsten kommt es in Berlin-Mitte zum Seitensprung. Auf den Rängen zwei und drei folgen Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf, wo Partner ebenfalls vergleichsweise oft hintergangen werden.

Die Einwohner von Lichtenberg, Pankow und Steglitz-Zehlendorf gehen ihren Partnern nicht ganz so oft fremd, sind aber auch nicht die Treusten der Stadt. Zu diesen zählen laut den Umfragen die Menschen in Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick, weil sie am seltensten fremdgehen.

Welche Gründe bewegen Berliner zum Seitensprung?

Als den größten Beweggrund sieht die Hälfte der befragten Nutzer die fehlende Intimität mit ihrem Partner. Zudem sehnt sich jeder Dritte der Fremdgeher nach mehr Spaß. Für 27 Prozent war die Einsamkeit ein Grund, für 18 Prozent auch die mangelnde Wertschätzung durch ihren Partner.

In den zentralen Stadtbezirken wie Berlin-Mitte neigen die Menschen eher zur Untreue als in den äußeren Stadtteilen Berlins.

Titelfoto: 123RF / nd3000

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