Berlin weit hinten: So schlecht ist die Lebenszufriedenheit in der Hauptstadt

Berlin - Die Hauptstadt landet im Glücks-Ranking der 40 deutschen Großstädte auf einem enttäuschenden Platz 35 – und damit hinter Städten wie Bremen, Wuppertal und sogar Gelsenkirchen.

Berlin landet im Rennen um die Lebenszufriedenheit weit unten im Ranking. (Symbolfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Das zeigt der aktuelle "Glücksatlas" der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit der SKL.

Während die Lebenszufriedenheit in Deutschlands Großstädten insgesamt leicht steigt, bleibt ein klares Bild: Der Osten überrascht – der Süden schwächelt trotz Wohlstand.

Und Berlin? Die Hauptstadt rutscht im Vergleich weit nach hinten und bleibt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.

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An der Spitze steht immerhin eine ostdeutsche Stadt: Erfurt ist die glücklichste Großstadt Deutschlands. Die Thüringer Landeshauptstadt setzt sich gegen die Konkurrenz aus den Metropolen durch.

Die Studie zeigt auch: Niemand ist wirklich unzufrieden. Die meisten Menschen bewegen sich im Mittelfeld – extreme Unzufriedenheit nimmt sogar weiter ab.

Erfurt punktet dabei vor allem mit günstigen Mieten, guter Umweltqualität und stabilen Lebensbedingungen.

Berlin dagegen kämpft weiter mit den bekannten Großstadtproblemen: hohe Mieten, Wohnraummangel und soziale Belastungen. Gleichzeitig sorgen kurze Wege, viele Parks und die Infrastruktur – wenn auch teils marode – dafür, dass die Hauptstadt besser abschneidet, als es auf dem Papier wirkt.

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Unterm Strich zeigt sich: Die Deutschen sind weder besonders unglücklich noch euphorisch – sondern ziemlich stabil zufrieden.

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