Berlin - Die Hauptstadt landet im Glücks-Ranking der 40 deutschen Großstädte auf einem enttäuschenden Platz 35 – und damit hinter Städten wie Bremen, Wuppertal und sogar Gelsenkirchen.
Das zeigt der aktuelle "Glücksatlas" der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit der SKL.
Während die Lebenszufriedenheit in Deutschlands Großstädten insgesamt leicht steigt, bleibt ein klares Bild: Der Osten überrascht – der Süden schwächelt trotz Wohlstand.
Und Berlin? Die Hauptstadt rutscht im Vergleich weit nach hinten und bleibt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.
An der Spitze steht immerhin eine ostdeutsche Stadt: Erfurt ist die glücklichste Großstadt Deutschlands. Die Thüringer Landeshauptstadt setzt sich gegen die Konkurrenz aus den Metropolen durch.
Die Studie zeigt auch: Niemand ist wirklich unzufrieden. Die meisten Menschen bewegen sich im Mittelfeld – extreme Unzufriedenheit nimmt sogar weiter ab.
Erfurt punktet dabei vor allem mit günstigen Mieten, guter Umweltqualität und stabilen Lebensbedingungen.
Berlin dagegen kämpft weiter mit den bekannten Großstadtproblemen: hohe Mieten, Wohnraummangel und soziale Belastungen. Gleichzeitig sorgen kurze Wege, viele Parks und die Infrastruktur – wenn auch teils marode – dafür, dass die Hauptstadt besser abschneidet, als es auf dem Papier wirkt.
Unterm Strich zeigt sich: Die Deutschen sind weder besonders unglücklich noch euphorisch – sondern ziemlich stabil zufrieden.