Heißester Tag des Jahres: Überfüllte Badeseen und keine Abkühlung in Sicht

Berlin - Am bisher heißesten Samstag des Jahres hat es viele Berliner schon am Vormittag an die Badeseen der Hauptstadt getrieben.

Menschen sitzen im Regierungsviertel im Schatten des Paul-Löbe-Hauses bei warmen Temperaturen am Spreeufer.
Menschen sitzen im Regierungsviertel im Schatten des Paul-Löbe-Hauses bei warmen Temperaturen am Spreeufer.  © Kay Nietfeld/dpa, Screenshot Wetter.de

Besonderer Andrang herrschte am Strandbad Müggelsee in Treptow-Köpenick. 

Die Berliner Polizei bat darum, sich nicht mehr auf den Weg dorthin zu machen. Die Beamten schrieben am Mittag auf Twitter, dass die Obergrenze schon fast erreicht sei, das Strandbad stehe kurz vor der Schließung.

"Parks, Seen, Strand- und Freibäder platzen aus allen Nähten." Auch das Strandbad Wannsee war am Samstag schon frühzeitig gut gefüllt. 

Ein dpa-Reporter berichtete, dass auch fast alle kostenlosen Badestellen neben dem Strandbad belegt waren. Die Parksituation rund um den See sei ziemlich chaotisch.

Ähnlich voll war es am Schlachtensee, wo es kein öffentliches Strandbad gibt. 

Schon um 9.30 Uhr tummelten sich unzählige Menschen im Wasser. Gegen Mittag waren die besten Liegeplätze am Ufer bereits vergeben.

Hitzegewitter am Sonntag?

Eine junge Frau sucht etwas Abkühlung an einem City-Brunnen im Lustgarten.
Eine junge Frau sucht etwas Abkühlung an einem City-Brunnen im Lustgarten.  © Wolfgang Kumm/dpa

Derweil müssen sich Berliner und Brandenburger müssen sich auch in den kommenden Tagen auf heiße Temperaturen einstellen. In Brandenburg sollten die Temperaturen am Samstag bis zu 38 Grad erreichen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Das könnte damit der bislang heißeste Tag dieses Jahres werden, wie Meteorologe Stefan Hahn sagte. Für den Sonntag rechnen die Meteorologen ab dem Nachmittag mit Hitzegewittern.

"Heute ist der Gipfel des Berges erreicht", sagte Hahn mit Blick auf die Temperaturen. In den kommenden Tagen werde es dann zunehmend kühler - allerdings sei dies für die Menschen kaum spürbar. 

Ab Samstag kletterten die Temperaturen jeden Tag um etwa ein Grad nach unten, bis sie am kommenden Freitag auf 25 bis 26 Grad gesunken sein sollen. 

Die Tage begleitet ein schwacher, am Montag mäßiger Ostwind.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa, Screenshot Wetter.de

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