Sohn von Späti-Besitzerin bei Raubüberfall erstochen: Mord-Prozess gegen 24-Jährigen

Berlin - Im Fall eines Raubüberfalls in Berlin-Wilmersdorf, bei dem ein 21 Jahre alter Sohn einer Spätkauf-Inhaberin getötet wurde, kommt ein 24-Jähriger ab Donnerstag (14 Uhr) vor das Landgericht.

Am 5. November wurde in Berlin-Wilmersdorf der 21-jährige Sohn einer Spätkaufinhaberin erstochen. (Symbolbild, Bildmontage)
Am 5. November wurde in Berlin-Wilmersdorf der 21-jährige Sohn einer Spätkaufinhaberin erstochen. (Symbolbild, Bildmontage)  © Christophe Gateau/dpa, Thanakorn Suppamethasawat /123rf (Bildmontage)

Die Anklage lautet unter anderem auf Mord. Mit zwei Mittätern soll der Mann die Frau am 5. November 2017 auf ihrem Heimweg mit einem Messer bedroht haben. 

Als der Sohn seiner Mutter helfen wollte, habe ein Komplize des Angeklagten den 21-Jährigen mit einem gezielten Messerstich getötet. 

Die Anklage gehe von einem gemeinsamen Tatplan aus. Danach habe sich der Angeklagte ins Ausland abgesetzt.

Er sei im November 2019 bei seiner Wiedereinreise nach Deutschland am Flughafen Tegel festgenommen worden.



Tragisch: Die Bluttat hätte wohl verhindert werden können, wenn der polizeibekannte und wegen eines brutalen Raubüberfalls bereits zu vier Jahren Haft verurteilte Haupttäter nach seiner Haftentlassung Ende März 2017 abgeschoben worden wäre (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa, Thanakorn Suppamethasawat /123rf (Bildmontage)

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