AfD gegen Tesla bei Kundgebung: Furcht um Folgen für Umwelt

Grünheide – Die AfD hat in Grünheide mit einer Kundgebung gegen die geplante Ansiedlung des US-Elektroautoherstellers Tesla protestiert. 

Einige Anhänger und Parteimitglieder der AfD Oder-Spree stehen auf dem Marktplatz der brandenburgischen Gemeinde Grünheide und protestieren gegen den geplanten Bau der Tesla-Fabrik.
Einige Anhänger und Parteimitglieder der AfD Oder-Spree stehen auf dem Marktplatz der brandenburgischen Gemeinde Grünheide und protestieren gegen den geplanten Bau der Tesla-Fabrik.  © Paul Zinken/dpa

Die Brandenburger AfD-Landtagsabgeordnete Kathleen Muxel (49) sagte: "Es ist die falsche Standortwahl." Sie befürchtet, dass die Fabrik das Grundwasser gefährde. Ihr Fraktionskollege Lars Günther (44) kritisierte, dass Tesla auf dem Gelände in einem Wasserschutzgebiet mit Pfählen bohre. Die AfD fordert einen Baustopp des Projekts. Der Landtag debattiert am Mittwoch über den Antrag der AfD nach einem Sonderausschuss. Die Kundgebung vor einigen Zuhörern verlief laut Polizei friedlich.

Derzeit laufen in Grünheide nahe Berlin Arbeiten für das Fundament des Baus – auf eigenes Risiko von Tesla und mit vorläufigen Genehmigungen, denn das abschließende grüne Licht der umweltrechtlichen Prüfung steht aus.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (64, SPD) hatte die Pfahlbohrungen am vergangenen Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Landtags verteidigt. Tesla reichte inzwischen einen geänderten Antrag für die Genehmigung ein. 

Einige Anhänger und Parteimitglieder der AfD Oder-Spree stehen auf dem Marktplatz der brandenburgischen Gemeinde Grünheide und protestieren gegen den geplanten Bau der Tesla-Fabrik.
Einige Anhänger und Parteimitglieder der AfD Oder-Spree stehen auf dem Marktplatz der brandenburgischen Gemeinde Grünheide und protestieren gegen den geplanten Bau der Tesla-Fabrik.  © Paul Zinken/dpa

Darin beantragt das Unternehmen laut Landesregierung das Bauen mit Pfählen und gibt den nötigen Wasserverbrauch in der Spitze um ein Drittel niedriger an.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa

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