Erste Berliner Klinik wegen Corona-Mutation wohl komplett unter Quarantäne

Berlin - Das Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum ist laut Medienberichten komplett unter Quarantäne gestellt worden.

Ein Schild vor dem Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum weist am Samstag auf die Besucherreglungen hin.
Ein Schild vor dem Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum weist am Samstag auf die Besucherreglungen hin.  © Morris Pudwell

Wie der Tagesspiegel unter Berufung auf das Gesundheitsamt Reinickendorf berichtet, ist das Krankenhaus im Stadtteil Reinickendorf am Samstag "wegen der Corona-Mutation B.11.1.7 geschlossen worden".

Laut der Zeitung sind bis Samstagabend 20 Fälle bestätigt worden, darunter bei 14 Patienten sowie bei sechs Mitarbeitern. Das haben nach Daten der Klinik Routinescreenings in der Station für Innere Medizin und Kardiologie ergeben

Der Virus-Typ B.1.1.7 war bisher vor allem in Großbritannien aufgetreten. Die Variante ist Experten zufolge leichter übertragbar und womöglich auch tödlicher als die bislang vorherrschende.

In Abstimmung zwischen Klinikum, Gesundheitsamt Reinickendorf und Robert Koch-Institut wird auf Anordnung des Gesundheitsamtes daher vorläufig ein Aufnahmestopp verhängt.

Durch die Maßnahme soll die Ausbreitung der Virusvariante in Berlin eingedämmt werden. Die seit Mitternacht verhängte Maßnahme gilt bis auf Weiteres. Notfälle werden in andere Krankenhäuser gebracht.

Das Klinikum steht unter Quarantäne.
Das Klinikum steht unter Quarantäne.  © Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses stehen unter sogenannter Pendelquarantäne: Sie dürfen nur zwischen ihrem Zuhause und der Klinik unterwegs sein, hatte die Deutsche Presse-Agentur zuvor berichtet.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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