Berliner Justiz eröffnet am Montag eigene Corona-Impfstelle

Berlin - Die Berliner Justiz eröffnet an diesem Montag eine eigene Corona-Impfstelle.

Dirk Behrendt (49, Bündnis 90/Die Grünen), Justizsenator von Berlin, steht zu Beginn der 76. Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses im Plenarsaal.
Dirk Behrendt (49, Bündnis 90/Die Grünen), Justizsenator von Berlin, steht zu Beginn der 76. Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses im Plenarsaal.  © Christoph Soeder/dpa

Im Berliner Kriminalgericht können sich dann Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte und andere Mitarbeitende impfen lassen.

Da eine funktionierende Justiz wichtig für den Rechtsstaat sei, hätten Gerichte und Strafverfolgungsbehörden Anspruch auf Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität.

Dies entspreche auch der Linie anderer Bundesländer, hatte Justizsenator Dirk Behrendt (49, Grüne) vergangene Woche mitgeteilt. Er will bei der Eröffnung der Impfstelle zusammen mit der Vize-Präsidentin des Kammergerichts, Svenja Schröder-Lomb, dabei sein.

Die Kosten von etwa 315.000 Euro für das Impfzentrum kommen laut Verwaltung zunächst aus der Justizkasse.

Dort könnten pro Tag etwa 150 Beschäftigte geimpft werden. Es stehe aber jedem frei, auch zum Hausarzt oder in eines der großen Impfzentren zu gehen, hieß es.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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