Berliner Linke berät über Beitritt zu Koalitionsverhandlungen

Berlin - Die Berliner Linke entscheidet am Dienstagabend über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen.

Das Sondierungsteam der Linken, unter Führung von Kultursenator Klaus Lederer (47, l.), auf dem Weg zum Kurt-Schumacher-Haus. Am Dienstag kommt der Landesvorstand zusammen, um über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abzustimmen.
Das Sondierungsteam der Linken, unter Führung von Kultursenator Klaus Lederer (47, l.), auf dem Weg zum Kurt-Schumacher-Haus. Am Dienstag kommt der Landesvorstand zusammen, um über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abzustimmen.  © Annette Riedl/dpa

Bei einem außerordentlichen Parteitag reden ab 19 Uhr zunächst die Landesvorsitzende Katina Schubert (59) sowie Kultursenator und Linke-Spitzenkandidat Klaus Lederer (47).

Anschließend beraten die Delegierten über die Ergebnisse der am Freitag abgeschlossenen Sondierungsgespräche und stimmen über den Beginn von Koalitionsverhandlungen ab.

SPD und Grüne wollten bereits am Montagabend darüber entscheiden.

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Die drei Parteien, die in Berlin bereits seit 2016 gemeinsam regieren, hatten sich am vergangenen Freitag auf ein sechsseitiges Papier mit 19 Leitlinien verständigt.

Es soll die Grundlage der Koalitionsverhandlungen sein, die an diesem Freitag beginnen.

Darin haben sie sich bereits in einer Reihe strittiger Punkte grundsätzlich geeinigt, etwa auf mehr Stellen für die Polizei, die Verbeamtung von Lehrern und Lehrerinnen und auf eine Expertenkommission, die die Umsetzbarkeit des Volksentscheids zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen prüfen soll.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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