Berliner Linke fordern besseres Gesundheitssystem für die Hauptstadt

Berlin - Die Berliner Linke hat wenige Tage vor der Abgeordnetenhauswahl ein Aktionsprogramm vorgestellt, mit dem sie ein besseres öffentliches Gesundheitssystem fordert.

Klaus Lederer (47, Die Linke) will mit seiner Partei die Mängel im Berliner Gesundheitssystem beheben.
Klaus Lederer (47, Die Linke) will mit seiner Partei die Mängel im Berliner Gesundheitssystem beheben.  © Fabian Sommer/dpa

"Die Corona-Pandemie hat die Mängel im Gesundheitswesen schonungslos offengelegt, es geht jetzt darum, sie zu beheben", sagte ihr Spitzenkandidat Klaus Lederer (47) am Dienstag.

Die Partei setzt sich für eine gesamtstädtische Gesundheitsplanung ein, die über die bisherige Krankenhausplanung hinausgeht. Sie soll auch den ambulanten und pflegerischen Bereich sowie den öffentlichen Gesundheitsdienst einbeziehen.

Außerdem fordert die Linke zusätzliche Investitionen in die Krankenhäuser in Höhe von 100 Millionen Euro.

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Daneben müsse es in der ganzen Stadt ausreichend Ärzte geben, auch in Gegenden mit niedrigeren Einkommen.

Die Partei wolle ändern, dass sich in wohlhabenden Gegenden die Arztpraxen häuften, während Familien in Bezirken mit niedrigem Einkommen oft lange nach Haus- und Kinder- oder Fachärztinnen und -ärzten suchen müssten, erklärte Lederer.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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