Berliner Senat verlängert Corona-Lockdown sogar bis 24. April!

Berlin - Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird in Berlin bis zum 24. April verlängert und damit um knapp eine Woche mehr als von Bund und Ländern vereinbart.

Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister, beantwortet auf einer Pressekonferenz im Roten Rathaus nach der Senatssitzung des Berliner Senats Fragen von Journalisten.
Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister, beantwortet auf einer Pressekonferenz im Roten Rathaus nach der Senatssitzung des Berliner Senats Fragen von Journalisten.  © Wolfgang Kumm/dpa

Darauf verständigte sich der Senat am Dienstag, wie der Regierende Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) nach der Sitzung mitteilte.

Die Abweichung vom Bund-Länder-Beschluss habe rein formale Gründe, um weniger Termindruck zu haben. "Wir wollen uns dem anschließen, was auf Bundesebene beschlossen wurde, haben aber erst mal pauschal den größtmöglichen Zeitrahmen ausgeschöpft für Maßnahmen", so Müller.

Das bedeute aber noch keine Festlegung, schließlich wollten Bund und Länder bereits am 12. April erneut über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

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Die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) hatten sich nach rund zwölf Stunden Beratung am frühen Morgen auf eine Verlängerung des bisher bis zum 28. März befristeten Lockdowns bis zum 18. April geeinigt. Grund sind steigende Corona-Infektionszahlen und die stärker ansteckende und gefährlichere britischen Virusvariante.

Schon seit Anfang November sind in Berlin unter anderem Kinos und Theater grundsätzlich geschlossen. Am 16. Dezember begann dann ein bundesweiter Lockdown mit der Schließung von Schulen und großen Teilen des Einzelhandels mit Ausnahme etwa von Supermärkten, Drogerien oder Apotheken.

Erste Öffnungsschritte gab es in der zweiten Februarhälfte, als die ersten drei Grundschulklassen mit dem Wechselunterricht begannen, später auch ältere Kinder der Klassenstufen 4 bis 6 sowie 10 bis 13. Ab 1. März dürften Friseure wieder arbeiten. Kurz darauf beschloss der Senat, dass zum Beispiel Gartencenter und Blumenläden wieder öffnen können und Einkaufen in Geschäften zu vereinbarten Termin möglich ist.

Erste Museen empfangen seit einiger Zeit wieder Besucher.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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