Collien Ulmen-Fernandes veröffentlicht rassistische Kommentare gegen sich und ihre Tochter

Berlin - Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd schlägt hohe Wellen: Weltweit bringen die Menschen ihre Solidarität zum Ausdruck. So auch Collien Ulmen-Fernandes (38), die sich der Netz-Aktion "Blackout Tuesday" anschloss und so am Dienstag ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt setzte. Doch die Schauspielerin ging noch einen Schritt weiter.

Collien Ulmen-Fernandes, Fernsehmoderatorin, spricht beim Start der Aktion "Dein Tag für Afrika".
Collien Ulmen-Fernandes, Fernsehmoderatorin, spricht beim Start der Aktion "Dein Tag für Afrika".  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Während die Netz-Community nur ein schwarzes Bild unter dem Hashtag #blackouttuesday postete, erstellte die Frau von Schauspiel-Kollege  Christian Ulmen (44) eine Collage mit Screenshots rassistischer Ekel-Kommentaren einiger User an sie und ihre achtjährige Tochter gerichtet. 

"Hat die kleine Maus auch so eine kotbraune Haut wie du? Das würde mir für die Süße sehr leidtun", ätzte ein User. 

Und ein anderer schrieb in einem Hass-Kommentar: "Mein Gott. Habe mir gerade einmal deinen Wikipedia-Eintrag angeschaut. Du bist ja vollkommen vermischt, vermanscht und verkötert. Kleines Mischlingskind, hau ab aus Deutschland."

Ihre Netz-Anhänger können nicht fassen, was sie da lesen. "Sprachlos, wie können Menschen nur so sein", schrieb eine Userin. Ein anderer Nutzer lobte: "Ich finde es gut, dass du die Namen nicht geschwärzt hast."

#BlackoutTuesday: Collien Ulmen-Fernandes und ihre Tochter im Netz mit Ekel-Kommentaren aufs Übelste rassistisch beleidigt

Immer wieder wird Schauspielerin als Tochter eines Inders mit portugiesischen Wurzeln und einer Deutschen ungarischer Abstammung Opfer von rassistischen Anfeindungen. Bereits Ende 2018 ging die gebürtige Hamburgerin damit an die Öffentlichkeit (TAG24 berichtete)

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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