Blitzer-Ärger bei Max Kruse: Skandal-Stürmer ledert gegen Polizei

Berlin - Wieder Wirbel um Max Kruse (32)! Die Bundesliga-Skandalnudel sorgt erneut für Negativ-Schlagzeilen: Der Union-Star schießt nun gegen die Polizei. Stein des Anstoßes: eine Radarkontrolle.

Union-Star Max Kruse (32) geriet in eine Radarfalle. (Bildmontage)
Union-Star Max Kruse (32) geriet in eine Radarfalle. (Bildmontage)  © Screenshot/Instagram/max.kruse.10, Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

Auf seinem Instagram-Profil veröffentlichte der 32-Jährige ein Foto des angeblichen Tatortes. Darauf zu sehen: ein Tempo-30-Schild sowie ein blaues Auto dahinter, aus dem er nach eigenen Angaben geblitzt worden sein soll.

"Sorry, aber fünf Meter nach einem Schild einen Blitzer hinzustellen, ist schon arg asozial", wetterte Kruse. Seine Instagram-Story versah er zudem mit einem vor Wut schnaubenden Emoticon und ergänzte den Social-Media-Beitrag um das Wort "Schweine".

Das will der Routinier mit der Vorliebe für schnelle Flitzer nicht auf sich sitzen lassen. 

Kurz darauf bedankte sich Kruse bei seiner rund 359.000 Abonnenten starken Community für die Rückmeldungen und sei nach eigenen Empfinden nicht zu schnell unterwegs gewesen: 

"Ich bin da jetzt auch nicht mit 70 durchgefahren, ja, also nicht übertreiben. Ich wurde mit 42, 43 km/h geblitzt, weil man ja auch nicht ruckartig abbremsen soll, sonst kann einer einem hinten reinfahren", erklärte der Maserati-Besitzer. "Deswegen habe ich langsam von 50 heruntergebremst."

Anschließend machte Kruse der Berliner Polizei noch eine Ansage, da er eine bevorstehende Strafe nicht hinnehmen will:  "Solltet ihr noch einmal überprüfen, ansonsten muss ich dagegen leider vorgehen."

Update, 13.30 Uhr: Unions Kommunikations-Chef Christian Arbeit äußert sich zu Kruses Aktion

"Für uns hat das gar keine Bedeutung", sagte Unions Kommunikations-Chef Christian Arbeit am Donnerstag zu Kruses Aktion. Vonseiten des Vereins werde es "keine Einschätzung" dazu geben. Die Eisernen bereiten sich derzeit auf das nächste Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Arminia Bielefeld vor. 

"Ich wüsste nicht, was das für eine Rolle spielen sollte für uns", antwortete Arbeit auf die Frage zu möglichen Konsequenzen für Kruse.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/max.kruse.10, Annette Riedl/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

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