Bombenfund bei Bauarbeiten in Berlin-Spandau: Blindgänger entschärft

Berlin - Bombenfund bei Bauarbeiten! Am Montagnachmittag wurde in Berlin-Spandau eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die am Dienstag entschärft werden soll.

Eine entschärfte 250 Kilogramm Bombe hängt am Kranhaken auf dem Sprengplatz in Oranienburg. Am Dienstag soll gegen Mittag eine Weltkriegsbombe in Berlin-Spandau entschärft werden. (Symbolfoto)
Eine entschärfte 250 Kilogramm Bombe hängt am Kranhaken auf dem Sprengplatz in Oranienburg. Am Dienstag soll gegen Mittag eine Weltkriegsbombe in Berlin-Spandau entschärft werden. (Symbolfoto)  © Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

Seit 8 Uhr laufen die Vorbereitungen für die Entschärfung der Weltkriegsbombe in Haselhorst.

Zu diesem Zweck hat die Polizei einen Sperrkreis mit einem Radius von 350 Metern rings um den Fundort der Bombe Am Juliusturm eingerichtet.

Anwohner und Gewerbetreibende wurden evakuiert. Jede Person, die sich noch in dem abgesperrten Bereich befindet, wird aufgefordert, diesen zu verlassen.

Immer wieder werden bei Bauarbeiten in Berlin Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die von Experten endgültig unschädlich gemacht werden müssen.

Die Entschärfung der Spandauer Bombe ist gegen Mittag geplant. Über das Gewicht und die potenzielle Sprengkraft liegen aktuell keine näheren Informationen vor.

Während den Maßnahmen kommt es in der Straße Am Juliusturm und auf der Nonnendammallee in beiden Richtungen zwischen Falkenseer Platz und Paulsternstraße sowie auf der Daumstraße in beiden Richtungen zwischen Rhenaniastraße und Ferdinand-Friedensburg-Platz zu Verkehrseinschränkungen. Dies teilte die Verkehrsinformationszentrale mit.

Auch die U-Bahn der Linie 7 wird während des Einsatzes nicht am Bahnhof Haselhorst halten, wie die BVG via Twitter ankündigte. Ebenso betroffen sind die Buslinien X33, X36, 133 und 325.

Update, 13.45 Uhr: Die Entschärfung war erfolgreich

Wie die Polizei Berlin via Twitter mitteilt war die Entschärfung der Weltkriegsbombe erfolgreich. Der Zünder konnte entfernt und kontrolliert gesprengt werden.

Der Sperrkreis wird nach und nach wieder freigegeben, sodass auch der Verkehr langsam wieder aufgenommen werden kann.

Titelfoto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

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