Brand in Berliner Chemielabor mit biologischen und radioaktiven Stoffen löst Großalarm aus

Berlin - Höchste Alarmstufe: Ein Brand in einem Chemielabor in Charlottenburg-Nord hat am Dienstagabend einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr ausgelöst.

Am Dienstagabend hat ein Brand in einem Chemielabor auf dem Gelände des Bundesinstituts für Risikobewertung einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr in Charlottenburg ausgelöst.
Am Dienstagabend hat ein Brand in einem Chemielabor auf dem Gelände des Bundesinstituts für Risikobewertung einen Großeinsatz der Berliner Feuerwehr in Charlottenburg ausgelöst.  © Morris Pudwell

Rund 80 Einsatzkräfte rückten zu einem Labor eines Industrieparks des Bundesinstituts für Risikobewertung in der Max-Dohrn-Straße aus, in dem es in einem Bereich mit unter anderem biologischen und radioaktiven Stoffen brannte, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochmorgen.

Vorsorglich kam die Feuerwehr daher mit Spezialfahrzeugen zur Gefahrstoffabwehr und Dekontamination.

Nach Erkundung der Gefahren konnte der Brand im sechsten Obergeschoss des siebengeschossigen Laborgebäudes schnell gelöscht werde, hieß es weiter.

Wie sich herausstellte, brannte es in einem mindergefährlichen Labor auf einer Fläche von rund einem Quadratmeter. Es kam zu keinem Austritt gefährlicher Stoffe.

Die Berliner Feuerwehr informiert bei Twitter über den Brand in dem Chemielabor

Personen waren nicht in Gefahr. Gegen 22 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Brandursache war zunächst unklar.

Titelfoto: Morris Pudwell

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