Breitenbach: Berlin bereit für Unterbringung weiterer afghanischer Ortskräfte

Berlin - Nach Angaben von Sozial- und Integrationssenatorin Elke Breitenbach (60, Linke) ist Berlin darauf vorbereitet, weitere afghanische Ortskräfte und ihre Angehörigen unterzubringen.

Sozial- und Integrationssenatorin Elke Breitenbach (60, Linkke) hat am Donnerstag bei der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses angekündigt, dass Berlin darauf vorbereitet ist, weitere afghanische Ortskräfte und ihre Angehörigen unterzubringen.
Sozial- und Integrationssenatorin Elke Breitenbach (60, Linkke) hat am Donnerstag bei der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses angekündigt, dass Berlin darauf vorbereitet ist, weitere afghanische Ortskräfte und ihre Angehörigen unterzubringen.  © Fabian Sommer/dpa

Breitenbach wies am Donnerstag bei der Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus auf Vorbehalte in diesem Zusammenhang hin, etwa nach dem Motto: "Wir müssen afghanische Ortskräfte unterbringen, aber nicht hier."

Wer erkläre, Menschen aus Afghanistan aufzunehmen, müsse sie aber auch unterbringen. Breitenbach kündigte an, bei Bedarf weitere Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.

Berlin ist die Unterbringung der bisher angekommenen Menschen aus Afghanistan nach Breitenbachs Einschätzung schnell gelungen.

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Bereits am 20. August sei eine frühere Flüchtlingsunterkunft im Bezirk Treptow-Köpenick "hochgefahren" worden, sagte die Sozialsenatorin.

Dort seien inzwischen 192 afghanische Ortskräfte samt Familienmitgliedern untergebracht. Eine zweite Unterkunft stehe im Bezirk Marzahn-Hellersdorf zur Verfügung.

Breitenbach sagte, der Senat habe noch keine Informationen, wann weitere afghanische Ortskräfte nach Berlin kommen. Sie sind in ihrem Heimatland nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban nicht mehr sicher.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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