Brennpunkt Frankfurt (Oder): Kriminelle Flüchtlinge abgeschoben

Frankfurt (Oder) - Ausländische "Intensivtäter" abgeschoben: Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in Frankfurt (Oder) hat sich nach Einschätzung von Oberbürgermeister René Wilke (36, Die Linke) verbessert.

Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in Frankfurt (Oder) hat sich nach Einschätzung von Oberbürgermeister René Wilke (36, Die Linke) verbessert. (Bildmontage)
Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in Frankfurt (Oder) hat sich nach Einschätzung von Oberbürgermeister René Wilke (36, Die Linke) verbessert. (Bildmontage)  © Colourbox, Screenshot/Facebook/Frosch Der Club, Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Die Stadtverwaltung habe mit integrativen, vorbeugenden und auch restriktiven Maßnahmen dafür gesorgt, das potenzielle ausländische Straftäter abgeschreckt würden, sagte Wilke der Deutschen Presse-Agentur.

Vor zweieinhalb Jahren waren junge Flüchtlinge aus Syrien und dem arabischen Raum im Frankfurter Stadtzentrum wegen Drogenhandels, Körperverletzungen, Diebstahls und anderen Auseinandersetzungen auffällig geworden.

Negativer Höhepunkt dieser Entwicklung war Ende August 2018 der Überfall von 15 bis 20 Migranten auf eine Diskothek, deren Besucher angegriffen und auch verletzt worden waren.

Der Oberbürgermeister hatte damals Ausweisungsverfahren gegen acht ausländische "Intensivtäter" auf den Weg gebracht, drei davon sind inzwischen abgeschlossen.

Eine Häufung von Straftaten wie im Sommer 2018 habe es seitdem in der Stadt nicht mehr gegeben, sagte Wilke.

Im Frühjahr dieses Jahres hatte das Brandenburger Innenministerium eine Task Force zur Abschiebung ausländischer Straftäter gegründet, um kommunale Ausländerbehörden besser bei der Bearbeitung von Ausweisungen zu unterstützen.

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