Bundesregierung übt harsche Kritik an Mai-Krawallen in Berlin

Berlin - Die Bundesregierung hat die gewaltsamen Auseinandersetzungen bei den Berliner Mai-Demonstrationen kritisiert.

Polizei am Rande der Demonstration linker und linksradikaler Gruppen unter dem Motto "Demonstration zum Revolutionären 1. Mai", im Vordergrund ein Feuer auf der Straße.
Polizei am Rande der Demonstration linker und linksradikaler Gruppen unter dem Motto "Demonstration zum Revolutionären 1. Mai", im Vordergrund ein Feuer auf der Straße.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Regierungssprecher Steffen Seibert (60) sprach am Montag von empörenden Bildern und einem Missbrauch des Demonstrationsrechts.

"Die Polizei hatte es zum Teil mit Gewalttätern zu tun, denen jeder Respekt vor Leben und Gesundheit fehlt", sagte Seibert. "Gewalt wurde gesucht um der Gewalt willen - da konnte nicht bei Allen von politischer Auseinandersetzung die Rede sein."

Am Samstag war es in Berlin nach weitgehend friedlichen Demonstrationen abends zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Es flogen Steine und Flaschen gegen Einsatzkräfte. Randalierer zerrten Müllcontainer und Paletten auf die Straße und zündeten sie an, die Polizei setzte teils Pfefferspray ein.

Nach Angaben der Innenverwaltung wurden mindestens 93 Polizisten verletzt. Es gab zahlreiche Festnahmen.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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