Bushido will reinen Tisch machen: Doku bei Amazon Prime angekündigt!

Berlin - Kommt jetzt die ganze Wahrheit ans Licht? Der Skandal-Rapper Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi (42), hat in der jüngeren Vergangenheit überwiegend Schlagzeilen durch den Prozess gegen seinen langjährigen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker (44) und seine Corona-Erkrankung gemacht. Für 2021 hat er jetzt im Facebook-Kanal von Amazon Prime Video eine Doku angekündigt, in der er reinen Tisch machen will!

Bushido (42) bei einem seiner vielen Auftritte vor Gericht im Prozess gegen seinen langjährigen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker (44). In der angekündigten Doku will der Rapper reinen Tisch machen.
Bushido (42) bei einem seiner vielen Auftritte vor Gericht im Prozess gegen seinen langjährigen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker (44). In der angekündigten Doku will der Rapper reinen Tisch machen.  © ---/dpa Pool/dpa

"Wie ihr alle mitbekommen habt, ist vor allem in der letzten Zeit ganz schön viel passiert! Und ich denke mal, es gibt unfassbar viele Fragen, ganz viele Dinge, über die wir reden können und vor allem teilweise auch müssen", beginnt der Rapper seine Ankündigung.

"Wir haben uns das echt gut überlegt und sind zu dem Punkt gekommen, dass wir reinen Tisch machen wollen, meine Damen und Herren. Und deswegen haben wir uns überlegt, dass..."

Weiter kommt der vierfache Familienvater nicht, da er von seinen beiden Söhnen unterbrochen wird, die unbedingt mit ihm im Pool spielen wollen.

Der Berliner entschuldigt sich brav für die Unterbrechung und setzt dann seine Ansage fort.

"Leute, passt auf, es tut mir leid, Ihr müsst Euch noch kurz gedulden, aber ich verspreche Euch: 2021, Amazon Prime Video, die Bushido-Doku, exklusiv! Seid dabei und verpasst das nicht, es wird unfassbar! Dankeschön!"

Wer sich hinter dem "Wir" verbirgt lässt Ferchichi erst einmal offen.

Bushido gibt bei Facebook bekannt, dass er eine Dokumentation für Amazon Prime Video drehen wird

"Zwischen Chart-Hits und Polizeischutz": Amazon kündigt Dokumentation reißerisch an

2021 will Bushido endlich auch wieder für Schlagzeilen abseits von Gerichtsprozessen und Corona sorgen.
2021 will Bushido endlich auch wieder für Schlagzeilen abseits von Gerichtsprozessen und Corona sorgen.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

"Rapper. Familienvater. Provokateur. Bushido packt aus. Zwischen Chart-Hits und Polizeischutz", so kündigt Amazon Prime Video selbst die für 2021 geplante Doku an.

Bei den Usern löst das Vorhaben gemischte Gefühle aus. Die eingefleischten Anhänger des Rappers freuen sich wie ein Schnitzel.

"Geil, freue ich mich darauf. Man kann von dem halten was man will, aber jeder der auch nur ein wenig Ahnung von Hip-Hop hat, weiß genau er hat den größten Einfluss auf den Hip-Hop in Deutschland gehabt", lautet ein positives Urteil oder "Mega genial freu mich darauf, und neues Album vom King kommt auch 2021 jetzt schon besser als 2020" ein anderes. (Rechtschreibung übernommen)

Alle anderen halten das Ganze für ziemlichen Mist.

"Den schaue ich mir 100 % nicht an, sorry den Polizeischutz hat er selbst zu verantworten, da er sich diesen Freundeskreis aussuchte, wofür der Steuerzahler jetzt mit dem Polizeischutz noch die Kosten tragen darf. Dieser Kriminelle Abschaum von Rapper macht jetzt damit auch noch Geld mit dieser Doku Serie, na so eine Angst kann er dann ja nicht haben", fällt ein vernichtendes Urteil zu der kommenden Doku aus.

Ein User sieht darin sogar einen Kündigungsgrund für sein Abo bei dem Streaming-Dienst: "Meine Kündigung, weil nur noch Scheiße kommt, ist somit noch sinnvoller als vorher!" (Rechtschreibung übernommen)

Hier wird einmal mehr deutlich, dass Bushido einfach polarisiert, und genau das ist wahrscheinlich auch die Marketingstrategie, die Amazon mit der Dokumentation verfolgt. Inwieweit darin tatsächlich Wahrheiten ans Licht kommen, bleibt abzuwarten.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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