BVG erhebt mehr als 500.000 Euro Bußgeld gegen Maskenmuffel

Berlin - Verstöße gegen die seit Juli 2020 geltende Maskenpflicht in Bussen und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben seitdem in 10.455 Fällen ein Bußgeld von 50 Euro zur Folge gehabt.

Wer mit Berliner Bussen oder Bahnen fährt, muss Maske tragen, sonst wird es teuer. (Symbolfoto)
Wer mit Berliner Bussen oder Bahnen fährt, muss Maske tragen, sonst wird es teuer. (Symbolfoto)  © Christoph Soeder/dpa

Damit hat die BVG insgesamt 522.750 Euro an Bußgeldern geltend gemacht.

Fast 170.000 Mal seien BVG-Kunden darauf hingewiesen worden, eine Maske aufzusetzen, berichtete der "Tagesspiegel" am Freitag mit Berufung auf einen BVG-Sprecher.

In den vergangenen Monaten ist die Zahl der Bußgelder nicht gestiegen. Im April kam es 533 Mal dazu, im Mai 1156, im Juni 554 und im Juli bisher 225 Mal. Ein Grund für den Ausreißer nach oben im Mai könnte die Einführung der FFP2-Maskenpflicht im Monat davor gewesen sein.

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Ein Nachlassen der Disziplin bei den Passagieren hat die BVG nicht beobachtet: Nach deren Angaben tragen weiterhin zwischen 97 und 99 Prozent der Passagiere wie vorgeschrieben eine Maske.

Für die Kontrollen seien rund 200 Mitarbeiter im Einsatz.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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