Corona-Gegner ziehen bei Lockdown-Demo durch Berlin zum Kanzleramt

Berlin - Gegner der Corona-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind am Samstag vom Roten Rathaus quer durch Berlin gezogen.

"Missbrauch des Verfassungsschutzes", "Panikmache jetzt beenden!" und "Coronawahnsinn stoppen" steht auf den Transparenten, die Demonstranten vor dem Kanzleramt halten.
"Missbrauch des Verfassungsschutzes", "Panikmache jetzt beenden!" und "Coronawahnsinn stoppen" steht auf den Transparenten, die Demonstranten vor dem Kanzleramt halten.  © Annette Riedl/dpa

Dabei passierten die Demonstranten auch das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Zur Abschlusskundgebung versammelten sie sich in der Nähe des Reichstagsgebäudes.

Zwischenfälle oder besondere Vorkommnisse seien ihr nicht gemeldet worden, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei am Nachmittag. Die Demonstranten hatten ihre Kundgebung am Kanzleramt noch nicht beendet.

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Angemeldet waren rund 300 Teilnehmer. "Corona-Wahnsinn stoppen" stand auf einem breiten Banner, das mehrere Demonstranten hielten, "Die Wirtschaft stirbt" mit weißer Schrift auf einem schwarzen Plakat.

Ein Teilnehmer trug eine Maske mit der Aufschrift "Maulkorb". "Panikmache jetzt beenden", war auf einem Plakat der AfD zu lesen.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf eine Verlängerung des Lockdowns wegen der Corona-Pandemie bis zum 7. März verständigt. Schulen können schrittweise ab dem 22. Februar wieder öffnen, Friseursalons ab dem 1. März. Restaurants, Bars, Museen, Kinos oder Konzerthäuser bleiben vorerst weiter geschlossen.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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