Corona-Gipfel mit Angela Merkel: Bund und Länder diskutieren weiteres Vorgehen

Berlin - Bund und Länder stimmen sich am heutigen Mittwoch (14 Uhr) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise ab.

Gibt es wieder harte Diskussionen? Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und Markus Söder (54), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender.
Gibt es wieder harte Diskussionen? Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) und Markus Söder (54), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender.  © Kay Nietfeld/dpa

Vor den erneuten Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) mit den Ministerpräsidenten sind nicht zuletzt aus der Wirtschaft die Stimmen derjenigen lauter geworden, die für einen umfassenden Einsatz von Schnelltests und für Lockerungen der Corona-Maßnahmen plädieren.

Einige Länderchefs haben aber vor einer umfassenden Lockerung gewarnt. So sieht Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Grüne) derzeit keine schnellen Öffnungsschritte - erst einmal müsse die Infrastruktur für massenhafte Schnell- und Selbsttests stehen, sagte er. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) warb zuletzt für vorsichtige Öffnungen.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (47, CDU) sprach sich dafür aus, bei den Bund-Länder-Beratungen einen Stufen- und Perspektivplan für den Weg aus dem Corona-Lockdown zu beschließen.

Er sagte am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin", bei den Länderchefs sei der Wille zu erkennen, einen konkreten Plan vorzulegen. Damit müsse auch auf regionales Infektionsgeschehen angemessen reagiert werden können.

Auch Berlins Regierender Bürgermeister und Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz, Michael Müller (56, SPD), hatte sich mehrfach für einen Stufenplan ausgesprochen.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

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