Corona-Pandemie: Berliner Senat diskutiert erneut 2G-Modell

Berlin - Der Berliner Senat berät am Dienstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) stellte vor einer Woche eine Optionsregel in Aussicht.
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) stellte vor einer Woche eine Optionsregel in Aussicht.  © Christophe Gateau/dpa

Zur Debatte steht, ob es für geimpfte und genesene Menschen weitere Erleichterungen geben soll, die dann ausdrücklich nicht für Getestete gelten würden.

Ob und wenn ja in welcher Form und in welchen Bereichen solche "2G"-Regelungen kommen, ist aber offen.

Der rot-rot-grüne Senat hatte bereits in den vergangenen Wochen darüber diskutiert. Entscheidungen dazu wurden aber bisher mit Verweis auf die komplexe Materie und viele damit zusammenhängende Fragen nicht getroffen.

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Das "2G"-Modell geht auf einen Vorstoß Hamburgs zurück und bedeutet, dass der Zutritt in Innenräume nur Geimpften und Genesenen gewährt wird - die dann von bisherigen Corona-Einschränkungen wie Abstand oder Maske befreit sind.

Infrage kommen dafür etwa Gastronomie und Hotellerie, Sport- oder Kultureinrichtungen. Bisher wird vielfach die 3G-Regel angewandt. Darunter fallen Geimpfte, Genesene und Getestete.

In Berlin gilt "2G" bisher nur in Clubs und Diskotheken

In Berlin gilt "2G" nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts bisher lediglich in Clubs und Diskotheken. (Archivbild)
In Berlin gilt "2G" nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts bisher lediglich in Clubs und Diskotheken. (Archivbild)  © Paul Zinken/dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) hatte vor einer Woche eine Optionsregel in Aussicht gestellt.

Demnach könnte bestimmten Bereichen erlaubt werden, "2G"-Regeln anzuwenden - anstatt oder womöglich ergänzend zu "3G". Ob das am Dienstag aber beschlossen wird, bleibt abzuwarten, zumal eine Benachteiligung von Getesteten auch verfassungsrechtlich umstritten ist.

Unter Getesteten sind nicht nur Impfverweigerer und -skeptiker, die unter dem Druck von "2G" womöglich noch umzustimmen sind.

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Es handelt sich auch um Kinder unter zwölf Jahren oder Menschen mit bestimmten Erkrankungen, die gar nicht geimpft werden können.

In Berlin gilt "2G" nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts bisher lediglich in Clubs und Diskotheken. Nur Geimpfte und Genesene dürfen rein und müssen in den Innenräumen dort keine Masken mehr tragen. Ungeimpfte bleiben außen vor - auch wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen können.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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