Corona-Pandemie: Kommt in Berlin die 15-Kilometer-Regel?

Berlin - Der Berliner Senat berät am Dienstag (Pk 13 Uhr) über neue Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Michael Müller (56, SPD), Berlins Regierender Bürgermeister, verlässt die Pressekonferenz nach einer Sondersitzung des Berliner Senats zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie und setzt seine Mund-Nasen-Maske auf.
Michael Müller (56, SPD), Berlins Regierender Bürgermeister, verlässt die Pressekonferenz nach einer Sondersitzung des Berliner Senats zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie und setzt seine Mund-Nasen-Maske auf.  © Christophe Gateau/dpa

Konkret geht es um eine neue Regel zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometern ab der Stadtgrenze.

In Brandenburg und anderen Bundesländern gilt die neue Regel schon. Angesichts der weiterhin großen Zahl von Corona-Neuinfektionen wird Berlin sie wohl ebenfalls einführen. Wie das konkret aussehen soll, entscheidet der Senat am Dienstag.

Für Bewohner von Brandenburger Corona-Hotspots sind touristische Reisen und Sport außerhalb eines Radius von 15 Kilometern um ihren Landkreis oder ihre kreisfreie Stadt seit Samstag untersagt.

Das gilt bei mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Der Weg zur Arbeit, Einkäufe und Arztbesuche bleiben erlaubt.

Die Regelung geht auf eine Vereinbarung von Bund und Ländern zur Verlängerung des Lockdowns in der Vorwoche zurück.

Im Gespräch sind dem Vernehmen nach auch mehr Ausnahmen bei den strikten Kontaktbeschränkungen. Seit Sonntag sind private Zusammenkünfte in Berlin nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.

Ist diese Person alleinerziehend, werden deren Kinder nicht mitgezählt. Geprüft wird nun, ob die Kinderregelung erweitert wird.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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