Illegale Corona-Party aufgelöst: Betrunkenes Mädchen springt auf Flucht in See

Werder (Havel) - So haben sich die zehn Jugendlichen aus dem brandenburgischen Werder das Ende ihrer Corona-Party sicherlich nicht vorgestellt: Für eine Feierwütige endete die illegale Sause auf der Flucht vor der Polizei im Wasser.

Am späten Samstagabend löste die Polizei in Werder eine Corona-Party auf, die für eine stark alkoholisierte Jugendliche auf der Flucht im eiskalten Wasser endete.
Am späten Samstagabend löste die Polizei in Werder eine Corona-Party auf, die für eine stark alkoholisierte Jugendliche auf der Flucht im eiskalten Wasser endete.  © 123RF/Jaromír Chalabala

Die Polizisten wurden am späten Samstagabend gegen 21.56 Uhr von Anwohnern, die sich über lautstark feiernde Jugendliche auf der hiesigen Fahrradbrücke beschwerten, in die Straße Zum Havelhorn gerufen.

Dort trafen die Beamten insgesamt zehn Jugendliche an, die entgegen der geltenden Abstands- und Hygieneregeln zusammen feierten.

Auf der Flucht vor der Polizei sprang eine stark alkoholisierte 14-Jährige ins Wasser. Ein Polizist tat es ihr jedoch umgehend gleich und fischte die Jugendliche aus dem kühlen Nass. Sie wurde vorsorglich von alarmierten Rettungskräften zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Berlin: Klima-Protest in Berlin: Aktivisten brechen Hungerstreik ab
Berlin Lokal Klima-Protest in Berlin: Aktivisten brechen Hungerstreik ab

Um sich weiteren Ärger zu ersparen, beging das Mädchen allerdings gleich den nächsten Fehler, denn sie machte gegenüber den Polizeibeamten falsche Angaben zu ihrer Identität, die durch Zeugenbefragungen schließlich doch noch ermittelt werden konnte.

Fazit: Der jungen Dame droht nicht nur eine Erkältung nach dem Sprung ins eiskalte Wasser, sondern sie erhält nun eine Bußgeldanzeige wegen falscher Namensangabe und womöglich auch wegen Verstoßes gegen die geltenden Hygieneregeln. Der durchnässte Polizist wechselte seine Uniform und setzte nach kurzer Aufwärmung auf der Wache seinen Dienst fort.

Titelfoto: 123RF/Jaromír Chalabala

Mehr zum Thema Berlin: