35.000 Euro erschlichen: Geht es dem mutmaßlichen Corona-Schwindler an den Kragen?

Berlin -  Der erste Berliner Prozess wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen wird am Freitag (12 Uhr) fortgesetzt.

Ein Stift liegt auf einem Antrag für den Corona-Soforthilfe-Zuschuss. (Archivbild)
Ein Stift liegt auf einem Antrag für den Corona-Soforthilfe-Zuschuss. (Archivbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Vor dem Amtsgericht Tiergarten soll als Zeuge zunächst ein Mitarbeiter der Investitionsbank Berlin (IBB) befragt werden. 

Danach könnte es zu den Plädoyers und auch zum Urteil kommen. Der 31-jährige Angeklagte hatte zu Prozessbeginn vor einer Woche gestanden. 

Er habe sich Firmen ausgedacht und Zuschüsse erschlichen, so der selbstständige Gebäudereiniger. Viele seiner Bekannten hätten das gemacht.

Der 31-Jährige soll laut Anklage zwischen dem 31. März und 8. April 2020 rund 35.000 Euro zu Unrecht kassiert haben. 

Er habe die finanzielle Unterstützung aus Programmen des Berliner Senats sowie des Bundes online beantragt und dabei wahrheitswidrig angegeben, dass fünf Gesellschaften sowie sein eigenes Einzelunternehmen die Gelder für die Sicherung der betrieblichen Existenz in der Corona-Krise bräuchten. 

Insgesamt seien 82.510 Euro beantragt worden. 

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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